Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
2081-2082
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Isabeüa an fecu König in Spanien Philipp IV ge-schickt, welcher ihn zum Ritter machte. Er schrieb

eucharisticon Cl. & incomparabili viro JustoLipsio ;aß'ertionem lipsiani donarii adverfus Gelastorumfu-gillationes; Panegyricum Ser. Alberto & lsabel!«Eelgarum principibus ; vitam B. Simonis Valent inisacerdotis; de confolatione librum; gab zweyCenturien von Lipsti Briefen, nebst dessen Sencca undTacito heraus; ließ auch im Mannscript hortationesad philofophiam ; Sanctorum Sanciarumque fui fe-culi elogia; regum & principum, qui eruditioniseuin laude eminuerunt; Clatul. Mamerti de statu ani-rdae libros III ad MS. emendatos ; epistolarum fua-rum libros aliquot ; Hermathenam illustratam, undstarb 1635 den azsten September. A. Mor. B. Sw.Nie.

WOüWER (Ludov.), ein Sohn des vorherstehen-den Johanni« und Bruder des obigen Francisci wou-wer, gebohren zu Antwerpen i6c>8,hatte es in Spra-chen schon sehr weit gebracht, war auch in der Poesie,sonderlich in Tragödien überaus geübt, starb aber inSpanien, dahin ihn sein Vater mitgenommen hatte,den 29 Aug. 1624, Man hat von ihmplorum jambo-rurn mnemofynon ; ' apobacerion icineris fui in Hi-fpaniam. Er hat auch applaufum amoris & favorisab amiciíîìmis & doctiflìmis viris Franc. Womveriofcrlptum zu Antwerpen 162z ans Licht gestellet. Sw.

WOGWERhIANS (Philipp), ein Mahler,aus Hol-land gebürtig, mahlte fast lauterLandschaften,Jagd-und andere dergleichen Stücke, wo er zugleich vieleThiere und Menschen vorstellen konte, und bewies dar-inne eine so anone mende G^chicklichkeit, daß seineGemählde »och heut zu Tage sowohl wegen der gutenZeichnung und Aehnhchkeit mit der Natur, als auchwegen des guten Geschmackes in derMahlerey, in be-sonderer Hochachtung stechen. 3. Moyreau, königli-cherKupferstecher zu Paris, hat die vornehmsten der-selben in Kupfer gestochen, und An. 17g/ unter demTrtel : Oeuvres de Philippe Womvermans herausgegeben. Erstarb um das Jahr 1670. Ftlibien en-trer. fur les vies des peintres.

WOWERIÜS, siehe Wou wer.

WOYjMA (Johannes), ein Meistens und zugleich Apo-thecker zu Craeau in Pohlen, schrieb pharmacopcesmcracovieofem, Welche lügZ Nêbst Dav. Menvnis Hat-thue expérirneritis medico-chymicis zu Francksurt in12 Herausgekommen.

WOYT (JohannJacob), ein Meistens,gebohren 1671den 14 August zu Elbingen in Preussen, studirte zuKönigsberg und Leipzig, ward 1697 zu CoppenhagenDoetor, 1704 aber Professor eptraordin.Medieinä juKönigsberg, auch 1709 Pest-Medieus, und starb imgedachte« Jahre den29December. SeineSchrifftcn

sind: Thesaurus pharmacevrico - chirurgicus latino-germanicus, oder mevicinische Schay - Laminer;Compendia phytiol. pathol. und femior. ; Unterrichtvon köstlichen N-unden; Adhgnslung aller innerli-

chen Rrqnckheitcn ; von der Erkenntniß sein selbst;Unterweisung wie Sie meisten Nranckheiten stckssk)u curiren; difput. de chylificatione ; de dyfen terl3 ’Arnold.

WRATISLAW (Christoph), ein böhmischer Graf,trat zu Rom 1629 in seinem aosteit Jahre in dieIesu^ter-Societat, lehrte nach seiner Zurückkunft die Pw-losophie und Moral--Theologie, predigte hernach »'italiänischer und lateinischer Sprache, drunge dabeystarck auf die Verehrung der heiligen Maria,

deswegen stimulos coclestes ad amandnn&coiendsru

coeli terrceque reginam Mariam, und starb zu Reib lI *

Schlesien den 23 Des. 1664. AI.

WRATISLAW (Drzlaus), ein gelehrter Graf^îBöhmen, that um 1465 mit Leone von Roßmll!)»des Königs Gcorgü PodiebraV Schwager, eine Re>!in das heilige Land, wovon er eineRcise-Befchrftb»»»in böhmischer Sprache verfertiget, welche Stau'^lauPawlowski, hernachmahls Bischoff zuOlmütz * 57 /in das Lateinische übersetzet. HL.

WREN (Christoph), einMathematicus und BrudersSohn des Matthlä Wren, gebohren 1632 de» achtOctober zu East Kneyle in Wiltshire, ward oh»§ "sehr in seinem i4Jahre nach Oxford geschickt, ""edas wadhamischeColleginn! ausgenommen,Baccalaureo, 1653 znm Magister und einem Ab 'glicdedesCollegii aller Seelen gemacht, auch » l P öSocietät aufgenommen, die sich damahls zu ‘znm Aufnehmen der Experimental-Philosophie Q 'sammlete. 1657 erhielt er dieProftßion der A»ro- ^mie in dem grcßhamischcnEollegio, nahn» 1661savilische Proftßion der Astronomie $:t Dtf&f ' ‘ward noch in eben diesem Jahre Doctor derlahrheit, und 1663 einMitglicd der königliche» ^ .cietat der Wissenschaften. i6ü; that er eine *>1«nach Franckreich, und ward nach seiner Zurück/» nzum Baumeister, auch :66z zum Gcneral-J»Ip'ft^der königlichen Gebäude gemacht. Da ihn nu» .Auffschrung vieler Gebäude in der kurtz vorher 0 !-die Fcueesbrunst verwüsteten Stadt Londcn, wnach seinenZeichnungcn und unter seiner A»fMckschahe, mit Geschäffteu überlud, so legre er seine olische Proftßion zu Oxford 167; gar nieder,ward *von dem Könige in den Ritterstand erhoben, r “^Präsidenten der königlichen Societät erwehlet,starb 1723 den 25 Fcbr. iM9ltenJahre, da den »' (f

Leiche in die Pauls-Kirche, die er selbst erbauet, ve.^setzt wirrde. Er war klein und mager von Skat»■ /.,hielt sich aber durch seine Mäßigkeit und ordcn /Lcbens-Art immcrimStande guter Gesundher^ ^brachte sein Leben auf eine ungewöhnlicheließ er niemahls etwas drucken, sondern «eineten wurden durch andere herausgegeben.find: Horologia geometrica, welches eine late . ^Uebersetzliirg eines englischen Tractats ist, den,rreo geschrieben hatte, als Wrc» noch zu Oxl - 0 .wadhamifchen Collegio studirte; tractatulus a “P ^ UII ,