Band 
Vierter Theil S - Z.
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dem er ein wenig lesen und schreiben gelernt, bot ersich den Brudern jir Pourricres cm, daß sie ihn unrcrsich aufnehmen mochten, welche ihm aber solches we-gen damaliger Theurung der Lebens-Mittel abschlu-gen, und dadurch Gelegenheit gaben, daß er sich eineZeitlang in Wäldern aufhielt, und daselbst allein vonWurtzeln und wilden Früchten lebte. Nach diesemkam er nach Perkuis, da er die Glocken läutete undBildergen verkauffte; bis ihm von einem Edelmanndie Aufsicht über dessen Kinder übergeben wurde, under hiedurch wiederum Mittel fand, seine Studienfortzusetzen. Weil man aber zu Pertuis mehr nicht,als die Grammatic lehrte, begab er sich von bannen,um die Philosophie und Theologie zu studiren, nachArles, ferner nach Earpentras, Marseille, Lion und A-vignon,woselbst er 1606 Priester wurde. Hierauf er-hielt er nncerfchiedene Bedienungen, und wurde Pfar-rer erstlich zu Verdiere, nachmahls aber zu Cvutignacin Provence. Es schien ihm aber diese Lebensàtnicht strenge genug zu seyn, ob er sich gleich dabeywie ein Einsiedler aufgeführet; weswegen er nach ei-niger Zeit solches Amt niederlegte, sich aufs neuein eine Wüste begab, und allda die Zeit mit Fastenund Beten zubrachte, bis ihn endlich das Volck, soihn iu feiner Einsamkeit zuweilen beftrchte, durch vie-les Bitten bewog, das Vicariat in Brignoles anzu-nehmen. Als nun der dortige Pfarrer starb, ver-machte ihm derselbe seine Pfarrstelle; ein anderer abersetzte sich darwidcr ; dahero er, um Streit zu verhü-ten, sich gutwillig seines Rechts begab, und dafür ei-ne kleine Priorey erhielt, die er icdoch auch bald wie-der einem andern überließ. Hierauf trat er in dieCongrégation der Patrum Oratorü, und wurde vonder bekannten Maria Magdalcna se la Trinité mitgebraucht, den Orden dr la Miséricorde zn stifften, inwelchen solche Jungfern, die zwar von gutem Stan-de wären, allein das Vermögen nicht hatten, sich inandere Orden zu begeben, ohne einen Dotem foltenaufgenommen werden. Z?van hielt anfangs dafür,daß es nicht möglich wäre, solches Vorhaben auszu-führen, ließ sich aber dennoch hernach überreden, daß ermit Hand anlegte, wiewohl ihm solches von einigensehr schwer gemacht würbe. Es hatte auch endlich dievon ihm und der Maria Magvalena gemachte Ein-richtung einen glücklichen Fortgang, indem diejenigen,so sich zuerst in diesen Orden begeben weiten, nachüberstandenen vielen Schwierigkeiten, die Erlaubnißbekamen, den Habit der Religiösen aiijunchmcn, undden 13 Jnnü 1639 zu Aix eingekleidet, der P. R^anaber zu deren Beicht-Vater bestellet wurde. Er starbden 8 Otobr. 165;. Man hat von ihmeimgeTrie-fe, und einen Tractat, den er unter dem Titel: Con-duite ù la perfeâion chrétienne, für die Maria»!Magvalcnan, verfertiget. Graset vie de Ja MereMarie Magdelaine.

YVEL Jo ). wurde 152O den 24 May zu Budene inder Graffchaffc Devonshire von vornehmen Elterngebohrcn, und konte fast den gantzen -Horarium aus-

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wendig. Unter der Regierung der Königin Nlariänahm er die catholische Religion, so er vorhin verlastsen, wieder an, gierig aber gleich darauf nach Oeutsastland, und bereuete solche That öffentlich. Unter 0»Regierung der Königin Elisabeth kam er wildernaa)Eugelland, und wurde 1559 Bischofs zu SalisbEwelches Ami er mit grossem Eifer und Klugheit P*,au fein Ende, so 1571 den 23 Scpt. erfolgte, ve^waltet. Er war sehr freygebig, und erwarb sich buschseine VerthcidigungS-Schrifft der englischen KE,wider Lhoin. -Harving, wie auch durch andere Schellstten einenguren Nahmen. Wo, Teiß'. H. Fr. P3> -,

YVES, ein Capucmcr-Mönch, lebte in der erstente des 17 Seculi zu Paris, war anfänglich ei»lamcnts-Advocar, und hernach 60 Jahr ein Cap»tner-OrdenS-Bruder. Die Catholifchen rühme»!I 'ne Demuth, Aufrichtigkeit, Heiligkeit und E*fef, "Ketzer zu bekehren. Er starb 1678, im 85 PvSeme Schnfflen sind: heureux succès de la fies*triomphe de la vie religieuse, welches 55uCÍ?/_W f í •, ( jdarinne die Mönche mit übermäßigen Lob-Spr»»ierhoben, und hingegen die übrigen Geistliche."!Lverächtlich gehalten, von der Geistlichkeit inreich verdammet wurde, ob man gleich deren Ce > ^dem Drucke nicht übergeben, wiewohl dennoch r'Schrifften dagegen heraus gekommen, die ein«•den Rahmen des Verfassers unter der Ufber!»^^,

Examen proloquii libri P. Iuonis pariíieniis Cap ^

ni, und die andere unter dem Nahmen Matche v - t .plis, und dem Titel Triumphus virtutum *up ■tia; Theolpgise naturalis Tomi IV ; moral * 5stians Tomi IV ; fes faujses opinions sf vaines . n ;jes du Pecbeur ; le Prince Çt Gentilhomme c ^ rde potestate romani pontificis adverlüs Lutne ,

Calvinistas&alios haereticosj Progrestus divin*^^,

ris tomis quatuor ; traft. de indifferent* " „ e t-ruin actionum; de agente Dei in humanis i 7 0r ,

feftione reiigiosa Tomi II ; de operibus m*di* Tomi II; de institutior.e&officiis v1 ^ r tljr %bii; Traft, de neceslitace, in quo demonl r *^ sl) .omni necestitate morali expedita libertas, pp.ftiones religiös* ex chronicis Le annal*'Minorum excerpcae; Potnitens cbristianu 5 -^ ^ ft .tnes morales avec leur exceptions i le n> a QJtien; les f anses opinions du monde, r^sigct

ten insgesamt in ftantzösifcher Sprache p-,worden. In der lateinischen hat man von -turn mundi, feu rotius orbis horoscop u ’, g je-stum sapienti* in 4 Tomis in foi. Jn S cüi

bus creatis a Deo constitutum ; Diff. d® sfjutitulus est: Astrologue nova metlio u *Bernhard a Bononia bibliotheca Capuccin

YVES de Rouspeau, siehe Rouspeau.

YVO, siehe du Rubay.

YV 0 , siehe Iv°. jtt tj

YVO, ein Dominicaner aus Bretagne, »

Mitte des 13 Seculi, konte in bericht ehe"