Band 
Vierter Theil S - Z.
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rizr ZACCONE ZACHARIAS

ZACCONE (Franc.), ein Dominicaner von Canta-zaro, im Neapolitanischen, war Doctor Theologiäund Prior seines Couvents zu Neapolis, wie auch Gc-neral-Dicarius in der Mitte des 17 Seculi. Er istder erste zu Neapolis gewesen, welcher öffentlich undmit Applaus» wider die, so nicht seine GlaubenckGe-»offen waren, disputiret hat, dabey auch der Cardi-nal Julius Spinal« einen Zuhörer abgegeben. Erhat solche Disputation hernach unter dem Titel: con-tlufioni dogmatkht 1658 edirt ; auch das Leben Leon.

tle Lettere ; le stravaganzt d'Amor t; U gare dë de-sperate geschrieben. To, Ech.

ZACHjEUS, stehe de Grimaldi (Jac).

Zachalias, oder Zacharias, ein Medicus vonBabylonien gebürtig, lebte zu den Zeiten des KönigesMithrisatrs, und schrieb an gedachten König einigeBücher von den Kräfften und Wirckungen der Edcl,gesteine, darinne er aber viel abergläubisches Zeugmir eingemischet hat. Ob er nach der Muthmassungdes le Clerc ein Jude gewesen, das ist nicht ausge-macht. Von seinen Schriffttn ist alles verlohren.

Cle, Ke,

namttVjt’, °S e s f har J a > «mer twn den 12 soge-SbTöw Arfpbettu, war ein SohnBarachiä,nttben ^ ' ****** et aucf) von Esr« nach ei-

Iddo «!!n»Ä^^^Eo-»llchca Weise ein Sohnbekamt» sàr S trb/ ? slr äus den, (Stamme Levi,flSïiw ?'. áenî) iu der priesterlichen Würdeeines Propheten, und fieng seineandern^E 2 p 0 £? fe spater, als Haagai an, in demwiel^ J ^ re der Regierung Darii -Hpstaspis, oder

tstaelitià-î L c ^ ncn/ A- M. 3485. Er muste dieSefano!^* ~ ,rc ^ e zur ernstlichen Fortsetzung des an,wahren / Daues, und auch zugleich zur

cher,,»^ ^"!ie ermähnen, wobey er ihnen viele Derst-sen der göttlichen Güte, wie auch von des-

. Wii,cc alle ihre Feinde, die sie an diesemse»?» rt . tnöchte», und von dem langst verheis-

sicl, 3>ebk. Die jüdischen Lehrer beklagten

che ^"re Dunckelheit in der Schreib.Art, wel-fwim., . verstehen könne, welches aber daherdie bereits geschehene Ankunfft desdie slh erkennen wollen, da sie sonst, wenn sieMent Geschichte Christi aus dem neuen Testa-dinaa ^" seiner Weissagung zusammen hielten, aller-Ijch^ .^jden müsten, daß er von dcniselben so deut-tedee v^gend einer von den übrigen Propheten ge-billi» ^°»sten wird aus Nehem. 12, 16 nicht un,stinE^lossn, baß er in feinem Mtev, wie ehcdcmeiner unter denk Hohenpriester Iojakim

kicke K f [ 0lltern Classe der Priester vorgestanden. Et-'ê-ária r " dafür gehalten, daß er derjenige Äa-’ (r> ' dessen Christus Match. 23,3 5 Erwähnungtzyh er wird aber darinne mit Zachari« einemllb. Ml., b ^jada vermenget. Carpzov, incrod. adöibl - vet. test. p. 3.

ZACHARLE ZACHARIAS ar 3 *

ZACHARIAS (Johannes), ein Augustiner-Eremit,aus der Schweitz, oder wie andere meinen, aus Er-furt gebürtig, ward zu Bologna in Italien Doctor,kam sodann wieder nach Deutschland, und wurde imAnfange des 15 Seculi zum Professor Theologiä inErfurt bestellet. Hierauf schichte ihn der Stadt,Rath 1410 in einigen Angelegenheiten an denpabstli,chen Hof. 1415 aber wurde er von der Universitätauf das Concilium nach Costnitz gesendet, da er dennmit Johann -Husten etlichemahl fthr hefftig soll dispu-tiret, und ihn auch einstens, wie man sagt, zum Still-schweigen gebracht haben, weswegen er denn denBeynahmen Hussomastix, und von dem Pabst, odervon dem Concilio aus besonderer Hochachtung einegeweihete güldene Rose zur Belohnung bekam, dieernachgehenbs stets an seinem Barret getragen. End-lich wurde er noch Archimoderator der sächsischen Pro,vintz, und starb den 25 Jul. 1423. Er hielt aufdem Concilio zu Costnitz eine Rede, davon bey Herm.

van der tiardt in prolegom. ad T. V historiae Con*cil. constant, eine Probe befindlich, schrieb auch 2Voll. in Apocalypsin ; Comm. in magistrum fernen«darum ; Comm. in Genesin, Exodum, Levicicum, inEpistolas Pauli, und Sermones varios, davor anderedeterminadones setzen, und wovon vermuthlich nichtsgedruckt worden. Es. Mot. Gand.

ZACHARIAS, ein Pabst aus Griechenland, wurdenach Gregorio Jll, 741 crwehlt, und beredete Rä-cht«, den König der Lombarder darzu, daß er seineCrone niederlegte, und in ein Kloster gieng. Er über,setzte Pabst Gregorü Dialogos aus dem Latein insGriechische, welche in Canssii Lest. antiquis stehen;schrieb in griechischer Sprache: vitam S. Benedicti,welches zuletzt 1723 zu Venedig in 4 heraus gekom-men; so hat man von ihm auch etliche Décréta undEpisteln, welche in Nie. Coltti Conciliis T. VIII ste-hen. Er statuirte keine Antipodes, und drohete da,hero dem Bifchoff Virgilio, der solches behauptete,mit dem Bann, und Entsetzung von seinem Amte.Er starb 752 den 15 Wart. und halte StephanumII zum Nachfolger. C. Fa.

ZACHARIAS ben Aaron, ein Rabbine von Jeru-salem, dessen Zeit aber, wenn er gelebet, unbekannt,hat eine Antwort auf die ihm vorgelegte Frage vonden Karaitcn geschrieben, welche in R. Elue Orienta-lis quaeíîris & responsis p, 97 stehet. W.

ZACHARIAS ben Abr. Levin, ein bekehrter Jude,zu Ende des 17 Seculi, gab zu Hamburg da« helleLicht der Wahrheit ;u bekehren die Juden, so anChristum nicht glauben, aus der Unterredung, soChristus mit den emauntifchen Jüngern gehalten,1690 in 8 heraus, so 1715 daselbst wieder aufgelegtworden. W.

ZACHARIAS, ein Jude,- welcher «inen Comm. inüb. Esther geschrieben, der zu Venedig 1566 in 4 ge-druckt worden. Wenn er gelebet habe, ist unbekannt.Einige halten solch Werck mit R. Jßac Leems benSss sss z £/«*«■