ZALUSKI
ZALUSKI ZAMARIEL
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de ZALAMEA (Petrus), ein Clericus regularis,Mi-norités < Ordens gebohren;u Zalamea, einer Stadt tnExtrcmadura,schricbimSpanischcn/«mma 4 e 6 a/s-eleconjjçiencia, so aber noch nicht gedruckt worden. Anr.
Z A L E u c U S, ein Gesetz-Geber der Locrenser, welchein Magna Gracia, oder dem untern Theil von Ita-lien gewohnt, war anfänglich nur ein Hirten-Knecht,wurde aber machgehends wegen seiner vortrefflichenGaben in Freyhcrt gesetzt, und gab sehr harte Gesetze,die er im Schlafe von der Minerva empfangen j« ha-ben vorgegeben, in der That aber von den Gewohnhei-ten anderer Orten und vtadte genommen. Er mach-te »m dasIahr 66z vor Christi Geburt unter anderndie Verordnung, baß allen Ehebrechern die Augen aus-gestochen werden solten. Es trug sich aber hernachju, daß sein eigener Sohn sich dieser Straffe zuerstschuldig machte. Hierauf bat das Volck inständig,daß ihm solche Straffe geschenckt werden möchte; al-lein Zalcucus wolle sein Gesetz durchaus beobachtethaben. Jedoch nahm er selbst die Helfte der Straffeüber sich, so, daß er ihm sein rechtes, dem Sohn aberdas linckc Auge ausstechen ließ, wodurch er zeigte,daßer nicht weniger ein mitleidiger und frommer Pater,als ein gerechter Gesetz-Geber wäre. Dieses Exempeleiner so scharffen Gerechtigkeit wirckte bey dem Polckso viel, daß man von diesem Laster unter seiner Regie-rung gar nichts hörte. Man sagt auch, daß er denKrancken bry Todes-Straffe den Wein verboten habe,wofern er ihnen nicht von ihrem Artzte verordnet wor-den wäre; wie auch, daß er über seine eingeführtenGefetze so eifrig gehalten, daß er die Verordnung ge-macht, rssolte» diejenigen,welche eine Neuerung ein-zuführen vorhätten, alsofortsufgehenckcwerden, wo-fern ihre Vorschläge nach gebül-render Untersuchungschlimmer als das, sosie zu verbessern gedachten, be-funden würden. Johann Wilhelm Engelbrecht hatdie Gesetze dieses Äalcuci lateinisch gesanimlet, undmit einigen Erläuterungen edirt. Cicero. Fa.
^ALUSKI (Andreas Chrysostomus), ein pohlnischerBischofs, war Alcxanvri, des Woywoden zu RavltschSvhn^gieng l667nachWien,unddaraufnachGrätz,seine Studia zu treiben, that 1669 eine Reise nachiZranckreich, die Ricdcrlande und Italien, wurde"ach seiner Wrcderkunfft 1674 Cauonicus zuCracau,gieng als Gesandter der Cron Pohlcn nach Portu-gall, Franckrcich und Spanien, wurde nach seinerWiederkunft Cantzlerdes Ertz-Eischoffs von Gne->c», darauf Abc zu Wachocz, und Cantzler der Kö-»lgin, 1679 Bischoff zu Kivw, und 1684 zugleich zu^zernichow, 1691 aber zu Ploczko, und endlich 1699i»Wermcla„d, in ivelchem Jahre ihn auch derKayscrrum Fürsten des heiligen römischen Reichs niachte.Anno 1687 legte er bey der Königin, deren Unbestän-digkeit, Mistraucn und Beschuldigungen ihm das Le-ben schon lange sauer »nd verdrießlich gemacht, seineCharge nieder, und cutftrntc sich gutwillig vom Ho-fe; richtete aber damit nichts andersaus, als daß«hn diese Printzeßin sodann noch heftiger, als iemahls.Gelehrt. Uxic. T. IV.
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verfolgete, bis er endlich im folgenden Jahre zu War-schau von dem Könige selbst mit derselben wieder ver-söhnet wurde. Hierauf that er 1700, um seiner An-dacht willen, eine Reise nach Rom, und erhielt hier-nächst 1702 die Stellt eines Cron-GroffCantzlers i»Pohleii/Und gieng 1705 mit dem König Augusts nachDreßden, allwo er wegen einer verdächtigen Corre-sironbentz mit Arrest belegt, und nach Derfliessuiigfünff Monat nach Rom geliefert; 1706 aber absol-virt, und wieder nachPohlen geschickt wurde. Erhieltsich aber meist zu Drcßlau oder in Preussen auf, weiler niemahls Sramslai Parthey nehmen wolte,obsichwohl derselbe erbot, den Ertz-Bischoff von Gncsen ab,und ihn an dessen Stelle zu setzen. Anno 1703 wur-de er endlich gezwungen, das grosse Siegel,welches orbishero aller Versprechungen und Drohungen unge-achtet, nicht von sich geben wollen,an denWoywodenvon Müssen Jablonowski zn übergeben. Er scheue-re sich nicht, demKönige Stanislas, als derselbe 1706die Bischösse aus dem Königreiche zu jagen drohete,ins Angesicht zu widersprechen, «nd demselben auchbey andern Gelegenheiten zu zeigen, daß er dessen Be-fehle schlechterdings anzunehmen, gar nicht gemeinctsey. Nach des Königs Augusii Zurückkunfftin Poh-len, trat erwieder in sein bischöfliches, wie auch in dasGroß-Cantzler-Amt, und nahm den Cardinal vonSachftn-Zeitz zu seinem Coadjutor an, wolle auch sel-bigem dasBlßthllM gar abtreten, sich nur eine jähr-liche Pension ausdingen, und sein Leben in einem Klo-ster beschliessen; starb aber darüber 171t den i Mayzu Duttstadt. Seine Epistols historie* familiäres,welche die Geschichte von Pohlcn von 1667 bis 1719enthalten,sind 5709,1710 lind 1711 zu Braunsbergin ; Folianren zusammen gedruckt worden. Okohkiorbis Poion. A,g.
ZALUSKI (Lucas), ein pohlnischer Jésuite, war 1604in der Woywvdschaft Minskie, die im litthauischeuReussen liegt, gcbohren, und begab sich im 16 Jahrseines Alters in den Orden, darinne er eine Zeitlangdie Philosophie, Theologie und so weiter gelehret.Nachmahls wurde er 5 Jahr ein Mißionarius,^ 28Jahr Prediger, und endlich seiner Ordens - BruderOberhaupt nr Warschau. Er starb den 2vAug.r67Z,und schrieb de fuinprione facas eucharistie sub utra-que specie; compendium rorius philosophie; panc-gyricum de Sig. DenhoiF, in gebundener und unge-bundener Rede. AI.
Z ALUZIAdISKV a Zalurian (Adam), ein Bota-niciis,aus Böhmen gebürtig, war Doctor Medicinä,und lebte zuAusgange dcsr6Seculi. Erhatanímàdverliones über Galemtn üWh Avcennam, ingleichen ei-nen Merhodum herbariam geschrieben, in welchemletzter» er sich selber schmeichelt, und das Ansehn ha-ben will, als ob er der erste sey. der die bis dahin ganyverwirrte Kräuter - Wisstuschaffr in einige Ordnunggebracht, und methodisch vorgetragen habe. Ke.
Z AM ALLO A (Srenh. Garibay), stehe de Garibay.
ZAMARIEL (A.), stehe Sada, oder Sadcel.
Xtt ttt ZAMA-