ZARNOV
ZASIUS
Z A S I U S
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ra anni forma live de recta ejus emendatione. Alleseine Wercke sind zusammen gedruckt, und zu Venedigin 4 Tomis in folio heraus gekommen. H. Teils.Vo.
ZARNOV (Joh.)> ein Haus-Informator zu Ham-bürg im 17 Seculo, schrieb christ- apostolischen Glau-bens- und Lebens-Spiegel, und starb 1654. Mol.
Z A ROSTUS, ober Zarotcus, (Caesar), ein italiäni-scher Medicus von Capo d'Jsiria, lebte in der Mittedes 17 Seculi, war ein guter lateinischer Poet, undschrieb Elegie», wie auch Epigrammatum medicx autphilosophie* coniiderationis enarrationem, s.deme-dica Martialis tractatione commentarium, so jU Ve-nedig 1657 in 4 gedruckt worden. Re.
Z A R O T U S (Ant.), ein Gelehrter aus Parma, hat zuEnde des 15 Seculi gelebet, und 1470 auch 1474 denHoratium auflegen lassen. Fa.
ZARPATHI (Dav.), siehe de Pina (Dav.Zarpathi).
ZARPATHI (Joseph), einRabbineim Anfange des18 Seculi, hat R. Joseph Levi Abtn Megat Chiddu-schim super Bava Bathra zu Amsterdam 1702 am er-sten aus Licht gestellt. W.
de ZARROVIRA (Michael), ritt JCtus ausCata-lonien, florirte zu Anfange des 17 Seculi, hielte sichjll Barcellvna auf, UNd schrieb Cérémonial de Corts.Ane.
ZARROSA, oder Zarrosa, (Alphons Sanchez), tlNSpanier aus der ersten Hclffte des 17 Seculi, warCanonicus des Collegiat-Stiffts zu Ronda, schriebIhesaurum conceptionis immaculat® Vtrginis Ma-ri* Dei genetricis er conípiratione totius fere S.Scriptur* cum Apocalypsi. Ant.
ZARUA, siehe Zara.
ZASIUS (Jo. Ulr.), ein Sohn Ulrici Zasii, gebohren1521 zu Freyburg im Brißgau, lehrte zu Bafel, wo-selbst er Doctor worden, die Rechte viele Jahre lang,und kam von daralsDice-Eantzlerund Staats-Rathan den Hof Kayfers Fcrdinanoi I und Maximilian!H. Anno 156; beschädigte er sich durch einen un-glücklichen Fall aus der Kutsche dergesiallt am Kopffe,baß er nach diesem immer kräncklich war. Nachdemer nun einen Cataloguai Iegum antiquarum ; Com-xnentarios in Pandectas und in tit. de actionibus ;üb. de subftiturionibus; responfa; epitomen feudo-rum ; jura municipalia friburgensis reipublicx her-aus gegeben, starb er 1570 den 27 April, im 49Jahr.Ad.
ZASIUS (Nicolaus), ein Medicus zu Rotterdam, leb,te um die Mitte des 17 Seculi, hielt mit Luvov. veLil» vertraute Freundschafft, und gab zu dessen Ver-theidigung eine anatoinische Streit.Schrifft in hollän-discher Sprache wider den Thom. Bartholinum her-aus. Ke.
ZASIUS (Ulricus), ein Rechts - Gelehrter, war zuCosinl'tz 1461 gebohren, und wurde in der Jugenddurch liederliche Gescllschafft sehr verführet, weswe-
gen er nachmahls die übel angewandte Zeit öffterszubedauren pflegte. Im Anfange wurde er Notariusin seiner Vaterstadt, und nachgehends, da er sich ei-nige Wissenschafft in Praxi erworben, Syndicus zuFreyburg im Brißgau. Er hatte aber schon 30 Jahrzurückgelegt, als er dieses Amt wieder fahren ließ,die Rechts-Gelehrsamkeit mit Fleiß zu studiren an-fieng, und es in kurtzer Zeit so weit brachte, daß erdie Stelle seines Lehrers vertreten und öffentlich le-sen konte. Bald darauf wurde er auch Doctor undProfessor Juris zu Freyburg, da er denn mit einemunglaublichen Applausu las, bis er 1535, in dem75 Jahre seines Alters mit Tode abgicug. Man hatihn vor den grösten unter den deutschen Rechts-Ge-lehrten seiner Zeit gehalten, und recht bewundert.Nun war er zwar dabey so bescheiden, baß er auchanderer Lob mit Vergnügen anhörte, und wohl ver-diente Männer selbst gern herausstrich; er konteaber keinen Widerspruch vertragen, daher er seil"Meinungen mit grosser Hartnäckigkeit vertheidigte-Er war so beredt, daß er auch, ohne sich darauf g^fast zu machen, eine geschickte Rede halten konte, unddie Lebhafftigkeit seines Verstandes verließ ihn rmAlter eben so wenig, als sein treffliches Gedächtniß'Er liebte die Einsamkeit nicht, sondern war gern mGesellschafft seiner Freunde, insonderheit aber geleh^ter Leute, welche auch, weil er aufrichtig und Eaufgeweckt war, gern mit ihm umgiengcn. Sonstlebte er prächtig und ließ sich an Essen und Trumt"nichts fehlen, daher er ungemein dicke wurde, »nosich überaus hefftige Gicht-Schmertzen zuzohe.war ein sonderlicher Freund Erasmi, welcher M Ancm seiner Briefe klagt, daß er der angenehmen Gest^schafft des Zasii deswegen nicht geniessen kone, well mselbe ein wenig taub war, Erasmus aber eine zu sth^che Stimme hatte. Der Religion nach, war zw«Zasius ein Catholick, er hielt aber von Suchersviel, daß er ihn den Phönix unter den Theo^Snennte, auch viele seiner Schrifften, sonderlich 0Commentarium Über die Epistel an die Salates,commendirte; daher Aasii Wercke in den . lC e ( Mexpurgatorium gekommen. Cornelius AgriPPA!te ihn unter dir Triumviros Reip. literari® IZeit, und meinte: dasjenige was Buvau» W 0 . .Frantzosen, oder Alciarus bey den Jtaliänern "\ ,dasselbe sey Basius bey den Deutschen, jn
zwar um so viel mehr, weil 2asius gleichAnfehung der Zeit noch etwas vor ihnen, die Jjjischafft der römischen Alterthümer mit der^Rechts-Gelehrsamkeit vergesellschafftet, und drei ^jenen erläutert hatte. Die Schrifften, >o tx J* teS iheraus gegeben, sind: Intellects Iegum n°8 ^ tî .commentaria in üb. 2 de origine juris, dlk lMctst. Tractat. stehe» ; rrastatus substitution“ 01 ’ , 0 .ctatus de Judxorum infantibus baptizandis *gia contra Eccium ; item, contra Petruna ^0aurelienfem ; epitome in ufus feudales ; e0in Ciceronit rhecoricaxn ad Hercnniumj j°-