ZENI ZENNER
Z E N O
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gekehrten italiänischen Tage Büchern einverleibet wor-den find : Trattato ddla China - China con ttn presa-zisne intorno a prejudizi dcü’ arte médicinale; Confi-deraziom sopra la Scienza delle Acque cori enti, e Ja-pra la Storia naturale del Po; Leggi e Fenomeni,regu-lazioni ed ttfi delle acque corrcnti. In der Sammlungdes P. Lalogera findet nian von ihm eine Abhand-lung vorn Nord-Lichte, und verschiedene astrononiischeund meteorologische Anmercknnge». In der Galleriadi Minerva und einigen andern Büchern von dieserArt, stehet seine Auflösung der von dem Herrn Lcvaihm vorgelegten Aufgaben, nebst einer Abhandlungvon der Schwere der Cörper: der Art wie man dieRefractions-Linie eines Strales finden könne; Er-gantzungs Stücke und Vertheidigungen des Buchesvon Bewegung der Thiere. Im Manuscript hinter-ließ er, nebst neuen astronomischen und meteorologi-schen Betrachtungen, Maria della Lagune. NZ.
ZENI, Zeno, oder Zenus, (Demetrius), ein gelehr-ter Grieche,- aus der Insel Zante, florirte um izzozu Venedig, und schrieb: Versionen» Batrachomyo-machise Homeri grxco - barbaram vetsibus politicis,Welche Mart. Lrusius seiner Turco - Groeciae mit derlateinischen Uebersetzung und Anmerckungcn einver-leibet; tòv íAocxíeuiycCf f. libtum de Alcxan-
dri M. rebus gestis, vedibus politicis &c.
ZENNATI (Jac.), ein Dominicaner von Novl'go, da-her er auch Rhodiginus zugenahmet wird, hat i6zoflorirt, und de rosario B. M. V. geschrieben. Ech.
ZENNEIl (Albert.), ein deutscher Dommicaner zuAugspurg oder Costnitz, war DoctorTheologiä, undlehrte in der Cistercienscr-Abtei) Gotteszel! viele Jah-re die Theologie und das canonischc Recht, that sol-ches auch 1663 und 1669 zu Costnitz, und starb ,670.Seine Schrifften sind vilucidatio regularuna parisin sexto decretalium ; Armamentarium evangelico-thomisticum wider den lutherischen Theologum Joh.George Dsrschäum, davon der erste Theil 166; in4 gedruckt worden; methodum im- & propugnandiPhilosophiam thomisticam, darüber fC mit Ant.Rcisero in Streit gerathen; Manuale compendiumveritauim; Orationes; nebst andern mehr. Ech.
ZENNER (Gottfried), ein JCtus und Philologus,gebohren den 5 Jul. 1656 zu Alrenburg, studirte zuWitkenberg, wurde bey drey Herren von Bösen, mitwelchen er gereiset, Hofmeister, und hernach 10 Jahrlang in den bosische» Gerichten Amtmann, nach die-sem aber fürstlich - sächsischer Auditeur bey einigensachsen- gvthaischen Regimentern an dem Ober-Rhein ;worauf er einige Jahr als ein Privatus zu AltenburgundLeipzig gelebet.An 1700 wurde er fürstlich.ai.hal-tischer geheimer Cammer-und Archiv Seeretartus zuZerbst, legte aber dieses Amt 1720, weil er mit eini-gen Minisiris Verdruß gehabt, nieder, gieng zum an-dern mahl nach Holland, und präsent« te dem Königvon Engelland zu Hannover eine Dedieation, darinn«rr demselben vor die Genade, welche ihro Majestät
nebst Dero Vorfahren an der Cron denen Deutschenin America erzeigt, in aller dercrsclbcn Nahmen ge-dancket; wofür der König versprochen, ihm einStück Land in Virginie» durch das Parlament schen-ken zulassen; welche Genade er aber ausgeschlagen,und sein Leben als ein Privatus zu Leipzig beschlossen.Er schrieb msnatliche Nouvelle» aus Ser gelehrtenund curiösen weltvsn 1692 bis 1697; Frühlings-Sommer- gerbst- und Winter-parnaß von 169;bis 1696; Anweisung zur Welt - Wifiensehaffr,Geographie und -Historie; aufgefangener Briefeeinen Band, und zu dem andern Bande 2Rav«gen;geheimer Briefe vier Kabinette oder Bande; dasüber den Tod Wilhclmi bcstüryte Europa; De-liciarum juridicarum sechs präsente; Eofiee-Hausin Deutschland eröffnet, 2 Dedauchen; Neu-Euro»pa, oder die alte in der neuen Welt; Beschreibungvon Louifiana und dein Aclien-HanScl; Raisonne-ment von einem neu-entdeck'ten Gold - Bergrvcrckein Africa; gelehrte und-galante Sraats-Lompagnie,4 2 M*rmbk’cu, oder 4 Theile; hinterließ im Manurscript eine kleine Rcal-Loncordantz, wie auch Simi-li* aus Arnds Psalter-Postille gesammlet, und starb1721 den 11 Febr. zu Leipzig. Eeb.
ZENO, ein alter Philosophus,von Sidon, lebte zurZeit Alcxandri des Grossen, war oenonis LüriciPraceptor, und schrieb apologiam Socmis, wie auchSidoniaca. S Fa.
ZENO, ein Philosophus und Stifftcr der stoischenSecte, war von Cittmm, einer in der Insel Cyperngelegenen Stadt gebürtig, daher er auch. zum Unter-scheid anderer dieses Nahmens, gemeiniglich Cittieuszugenahmet wird. Sein Vater schickte ihn nachAthen, nicht allein die Kauffmannschaffl allda zutrei-ben, sondern auch seine zu Hanse angefangenen Stu-dien fortzusetzen. Man jagt, daß, als ihm einstensein Oraculnm die Todten-Farbe recommendiret, ersich dem Skudiren ergeben, weil er dadurch die blei-che Farbe verstanden, welche die Studirenden durchihr stetes Sitzen zu bekommen pflegen. Andere er-zehlen die Gelegenheit, wodurch er die Philosophiezu lernen, angetrieben worden, mit andern Umstän-den ; wiewohl ihre Nachrichten auch nicht mit eiimnrder übereinstimmen. Denn einige geben vor, er seydurch Schiffbruch um alle das seinige gekommen, undhabe dabey gesagt, das Unglück meine es gut mitihm, weil es ihn dadurch zur Philosophie nur destomehr antreiben wolle; dahingegen andere melden, erhabe seine kostbaren Kauffmanns - Waaren um eingrosses Geld verkaufft, und solches hernach an Zin-sen gelegt, damit er dem Stildiren, ohne Noth zuleiden, und ungehindert obliegen könte. Dem seywie ihm wolle, so ist doch gewiß, daß er sich im 22,oder nach anderer Bericht im 30 Jahr seines Altersder Unterweisung des cynischen Philosophé Lraeetiszu bedienen angefangen. Es wolle ihm aber in dieLänge nicht gefallen, daß sein Lehrmeister nach Artder Lyuicsrum^die Regeln des Wohlstandes gantzXxx xxx 3 und