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Z O G A L I
Z O H A R ZOILUS rrrs
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Indi* occidentalis excolendam abierunt; historiât»vit* Sc obitus Margareths Austriacs, Phiiippi III,Hispani* Régis, conjugis, a P. Guzman conscriptam ;Paradisum cœlestium voluptatum revelataium S.Ger-trudi, a R. Aat. de Balinghem ; literas j ponicas-anni 1624 Sec. weiche Schrissten er alle ins Hollän-dische übersetzet. AI. Bur.
ZOES (iíenricus) , ein JCtus, gebohren zu Amers-.fort, studirte zu Löven, und gieng mit Lhrisioph vonEttm als Hofmeister nach Saîamanea, wurde nachseiner Wiederkunfft zu Lösen 160; Licentiat, 1606Professor der griechischen Sprache, 1608 Professorregins Institutionum, 1610 J. U. D und 1619 LL.Professor ordinarius zu Lösen, schrieb Commentariosad Digest», so zuletzt mit Mart. Naurath« Roten zuLösen in fol. gedruckt worden; ad Inslituta, der 1653mit Val. AiivreL Zusätzen zu Lösen, 1732 aber mitwenc. Xaver. Neumanni SeBuchholtzAnmerckun-gen zn Nürnberg in 4 heraus gekommen; »ä jus ca»rionieum universtnn, E ad Oecrerales Gregorii IX,welcher zuletzt 1701 mit "Vaier. Andrea, Joh. Nar-ben und Maur. a Geysmar Noten zu Cölln in 4 her-aus gekommen; ad Codicem ; ad jura feudorum,und starb 1627 den 24 Februar als Rector magnifi-eus zu Lösen. A. Bur.
ZOES (Nicol.) , ein JCtus, gebohren zu Amersfort1564, wurde zu Lösen Licentiatus Jur. und folgmdsSecrctarius bey dem Bischoffzu Dorn ick, Io. Ven-
' vuillio, der ihn auch, nachdem er vorhero mit ihmeine Reise nach Rom gethan, zum Canonico und Of-ficial an seiner Kirche ernennete. Nach diesem erhielter eine Stelle in dem hohen Rath zu Mecheln, wobeyer zugleich die Charge eines Reqveten-Meisters zuversehen hatte! und wurde endlich 1615 Bischofs zuHertzogenbusch, in welcher Würde er auch den 12August 1625 zu Lösen mit Tode abgieng. Er hat1601 das Pxdagogium Falconh zu Lösen wieder an-gerichtet, auch daS Gollegium 8. Willebrordi daftlbstgestifftet, und eine lateinische Lebens - Beschreibungdes vberwehnten Venduillii an das Licht gestellet.A. Lur. Sw.
ZOES (Thom.), ein JCtus von Amersfort, hatte zuLösen studirt, auch allda 1570 die Doctor-Würde er-langet, war darauf zu Utrecht 1578 zum Rath desLand-Gerichtsund 1579 zum Cammerer erwehlet wor-den. Allein wegen der bürgerlichen Unruhen qvit-tirte er Utrecht, und ward Professor Juris erst zu Lei-den, hernach zu Würtzburg, wo er 1598 gestorben,auch einen Comm* in Codicem hinterlassen. Lur.
ZOET (Jac.), siehe Sulato.
ZOET (Jan.), ein holländischer Poet, hat verschiedeneSachen verfertiget, die 1675 unter dem Titel: dicht,künftige Wercken, ju Amsterdam in 8 zusammen ge-druckt worden.
ZOG ALI (Marianus), ein genuesischer Dominicanerim 16 Scculo, hat verschiedene Werckgen £>. Hum-Geìehkt. Ltxit. T. 1 V.
berri, des 5 Dominicaner-Generals, und -Hier. Sa-vonarolä aus dem Lateinischen ins Italiänische über-setzt. Ech.
ZOHAR, oder Ibn Zohar, Aben Zoar, Aven Zoar,Abin Zoar, mit dem Vornahmen Abu Marsan, Abb»meron, Abhumeron, und Abymeron, elN arabischerMkdicus, dessen Lvcrroes öfftcrs gedcruket, hat imi2 Seculv floriret, und sich gröstrntheilszn Sevilten,der Hauptstadt von Andalusien, aufgehalten. Weiler 13; Jahr alt worden, und erst 1168 gestorben, s«hat er bey einer so langwierigen Erfahrung in seinemmedicinischen Wercke Tbeilir oder reftistcstio medi*carionis Sc regiminis, welches Jacob, ein Jude 128«aus dem Arabischen ins Hebräische, und paravlciu»ins Lateinische übersetzt zu Venedig 1496 in foi. edirt,gar vieles angeniercret, das zuvor unbekannt gewesen,wie denn D. Freind ihn vor den ersten ausgegeben,der in seiner praxi medica einen abscelïum mediasti-ni, abscessum pericardii und relaxationem oesophagi
observiret, und nicht allein die Kennzeichen von diese»oder noch nie beschriebenen Kranckhelten, sondern auchdie Art und Weise selbige zu curiren, angewiesen habe.Nach dem Ausspruche des nur gedachten D.Frcindssoll er auch der erste seyn, der von dem Nutzen desBezoarsteines in der Medicin etwas aufgezeichnet,wiewohl Nicolau« Monarde« diese Ehre dem Sera-pion und Rhazes beylegen wollen. Merckwürdig istes auch, daß er die Lithotvmie, als «ine abscheulichechirurgische Operation verworffen, hingegen aber dieBronchotomie, welche bey seinen Lands.Leuten nichtgewöhnlich, in gewissen Fällen angerathen. SeinTraft, de Simplicibus medicamentis liegt noch bisdato im Manuscript verborgen. Ea. Fre. Ke. w.
ZOHAR, oder Tor, ein arabischer Medicus, undbcsvorigen Zohar« Sohn, war des Königs von Marocrco Leib-Medicus, schriebe de cura oculorum; pro*visionem peregrini &c. und starb zu Marocco H97,im 74 Jahr. Leo Afric. de naedicis & philosoph.Arab.
ZOILUS, ein Redner und Criticus, lebte zu Ptolo-mar PhÜad. Zeiten zu Alexandrien, war von Amphirpolis, einer Sta-dt in Thracien, oder von Ephesus,und suchte dadurch sich berühmt zu machen, baß erden Homerum tadelte, und wider den Plaicnem nnbIsocrarem schrieb. Er trug einen langen Bart, Hat-te einen gantz glatt abgeschornen Kopff, und ließ dmMantel bis über die Knie hangen. Als ihn ein ge-lehrter Mann fragte: warum er von allen Leutenübel redete? soll er geantwortet haben, weil ich nichtböses thun kau, ob ich gleich gern wolle. Man nen-net ihn insgemein einen rhetorischen Hnnb. Er sollwegen des Daker-Mords durch des Henckers Handseyn hingerichtet worden, und Hat unter andern «<■«-
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■versos Horneri poeiin üb. 9; Homer! vituperatio*nem, und drey Bücher de Arnpbipoli Hinterlassen.Vo, S. Josl. Fa.
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ZOILUS