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die Reformation annahm, als ein eifriger Catholickin Flandern, und lehrte das Ins civile zu Löven;gierig hierauf nach Cöln, und lange Zeit hernach inItalien, allwo ihn der Pabst zum Richter einer Stadtmachte, in weicherer auch um 1572 gestorben, undBriefe hinterlassen, Plr.
ZOPELLI (Jacob), einDrnctianer,gebühren1639den r; Octobr. war schon als ein Kind in den geist-lichen Habit gekleidet, studirte unter Anführung derPP. von der Congrégation di Somafca, wurde 1670Archidiaconusbey dem Patriarchen MorosinhwareinMitglied derer Acadcmien degli Raccolti, Dodoneiund Animosi, befaß eine grosse Geschicklichkeit in derPoesie, gab einen Band von feinen Gedichten unter
bem Titel: trattenimenti poetici serii e geninli her-aus, und starb 1718 den 9 May. NZ.
ZOPFE (Joh. Casp.), von Gern im Vogtlande ward1674 Con-Rector daselbst, 1681 Pastor «nd Instre-ctor zu Saalburg, 1687 Hofprediger zli Gera, schriebbeständigen Glaubens-Grund ex Actror. XX, 28:reufiifch- gcrauifche Stadt- und Land-Lhroniek;Pragrammaca Lee. Und starb 169z. Lud.
ZOPF F (Joh. Casp.), von Lobenstein im Vogtlande,war erst Hofprediger zn Gern, hernach daselbst Ar-chidiacouus und Assessor Consistorii, endlich Super-intendens und Gymnasii Jnspector, schrieb Arhoremvir« Christum ex Joh. V, 28 ; Diss. de transsubstan*tiatione a Ponrisiciis aslerta; de perfectione vera &imaginaria; fulcra fdicitatis public® oder eineLaNd-Tags.Predigt; eine Predigt vom Frieden; Leichen-Predigten rc. und starb den 16 Febr. 1682, im 75Jahr seines Alters und 44 seines Amts. W, d. Lud.
ZOPHYRIO, oder Zopyrio, ein Grammaticus zuplutarchi Zeiten, hat Glossas oder ein vocabulariumvon den dunckcln Wörtern verfertiget, welches derGrammaticus pamphilus continuiret. Es ist aberbeyder Arbeit verlohren gangen.
ZOPPELLI (jac.), siehe Zopelli.
ZOPP (Hieran.,, ein Bologneser, war Professor hu-man. Liter, erst zu Maeerata, allwo er auch die Aca-démie der Catenati stifftete, hernach zu Bologna,schrieb Ragionamenti in difesa di Dante e del Petrtr-ca; sopra V Erleide di Virgilio; Mida cgloga pastora-le; Rime Lee. und starb 159 ^ den 5 Jun. Ghil,
ZOPPI (Melch.), ein Sohn des vorigen, von Bolo-gna, war daselbst und zu Maeerata Professor Philo-sophie richtete auch zu Bologna die Académie dererGelati auf, und vermachte derselben in feinem Hau-se einen grossen Saalzum beständigen Gebrauch zwarsonst ein grosser Ketzer-Feind, schrieb Tractatus tressacras piorum affectuum ; Lnrroduct. ad syllog. desernionibus analyt.; de scnsu & sensibili; lususpoericos ; la Filosofia intern : Parafrasidi Aristotele,
einige Tragödien, und starb I6Z4, über §2 Jahr alt-Ohil.
ZOPYRIO, siehe Zophyrio.
ZOPYRUS ZORN 2214
ZOPYRUS, von By;antz,ein griechischer Historicus,welchen plutarchus citirt, ist vielleicht eben derjenige,der in dem Leben des Thucyvidis angeführt wird. Eshat auch einen Äopyrum von Heraclea und einenRedner gegeben. Vo. Fa.
ZOPYRUS, einPhysiognomus, der von jedermannausgelacht wurde, als er sagte: Socrates wäre einlasterhaffter und liederlicher Kerl. Allein Soccare»gab ihm recht, und gestand, daß er von Natur aller-dings zu einem lasterhafften Leben geneigt wäre, undauch ohne Zweifel sehr gottlos seyn winde, woferneer nicht durch die Philosophie sein böses Naturel ve«bessert hätte. Laer. '
ZOPYRUS, ein Grammaticus, verfertigte ein grie-chisches Lexicon von dem « an bis aufs <l inclusive.Dieses ist eben dasjenige, das man zu Anfange desvon Svioa publicirten Lexici findet. Vo. Fa.
ZOPYRUS, ein Medicus, lebte zu den Zeiten des Kö-nigs Mithridares, und erfand eine besondere Compo-sition eines Anridori, welche er gedachtem Königecommunicirte, der sie auch bey den mit allerhand De-linqventen, vorgenommenen Experimenris, so probatangetroffen, daß sie dem Gisste kräfftig widerstanden.Lelsug gedenckct auch eines Anridori, so den NahmenAmbrosi® geführet, welches Gegengifft ebenfalls vondem oopyro verfertiget, und zu dem Gebrauch desKöniges Ptslomai destiniret worden: es ist aber dieseComposition in etwas von derjenigen unterschieden,welche Galenu« angeführet hat. Ke.
ZOPYRUS, ein Poet von Heraclea, welcherverfertiget, so verlohren gangen. 8.
ZOREPH (Sam.), ein pohlnischer Jude im 17 Sccu,lo, war Parnas an der Synagoge zu Posen, undschrieb hvob *pxo purgans argentum px Prov, XVII,3, oder compendiumik indicemlibrir>'i:an n-,mb -otyso zu Franckfurt an der Oder 1681 gedruckt worden,iv.
ZORN (Bartholomaeus), ein deutscher Medicus, warzu Berlin 1639 gebohren, erlernte zu Wittenberg undAktors die Philosophie und Artzneykunst, promovirteauch 1663 an diesem letzter« Orte in Dvctorem, besä-he hierauf Italien, ließ sich bey seiner Zurückkunfft inBerlin nieder, practicirte allda fast 50 Jahr, undstarb endlich 1717, nachdem er des Thom, PencovUHerbarium vermehrter heraus gegeben, auch selbsteine ßotanologiam medicam, ingieichen Dill. deabor-tu geschrieben hatte.
ZORN (Peter), eilt Philologus und Theologus, ge-bühren 1682 den 22 May zu Hamburg, legte sichmit solchem Fleiß auf die Wissenschafften, und son-derlich auf die griechische Sprache, daß er bereits imvierzehenden Jahre viel Bücher der heiligen Schrifftin die griechische Sprache übersetzt hatte. Im eZtenJahre zche er auf die Universität nach Leipzig, ward1703 zu Wittenberg Magister, und wurde bey seinerZurückkuufft nach Hamburg mit unter die Eandidasten des Predigt-Amrrs aufgenommen. Er begab sichAaaa aaa 2 darauf