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ZUTPHEN
ZWERG
ZWERG
ZWICKER
von ZUTPHEN (Bernh.), ftcs)e Bernhard.
ZUTPHANIENSIS(Henricus), siehe Henrisus.
van Z U Y L EN, siehe van Suylen.
von ZUYLICHEM (Constantin Huygens), sieheHuygens.
ZUZARIA , siehe Suzaria.
ZWELFER (Johannes), einMedicus,ausderPfaltzgebürtig, trieb anfänglich i6Jahr hinter einander dieApotheckerkunst,legte sich aberhernach auf dicMedicin,mit» nahm ;n Padua den Titel eines Doctoris an.Nach diesem ließ er sich zu Wien nieder, und practi-cirle allda mit vielem Ruhm, bis er 1663, in dem 50Jahre seines Alters mit Tode abgieng. Er besaß tune gute Einsicht in diegalenische und chymischePhar-macie, und legte davon sowohl in seinen animadver-sionibus in pharmacopceiam augustanam, nebst demdarzu gehörigen und besonders heraus gegebenen ap-pendice, als auch in seiner pharmacopœia regia, s.disoensatorio novo locupleuto & absoiuto genug-
, same Proben an den Tag; bediente sich aber dabey ei-ner so unanständigen und fast mit lauter Schmähun-gen angefüllten Schreib - Art, daß er deswegen son-derlich mitLuca Schröck in einen hitzigen und weit-känfftigen Streit gerieth, wobey ihm dieser letztere inseiner pharmacopœia augustana restitura und derendefensione, hinwiederum gar deutlich zeigte, daß erin seiner Critic zuweit gegangen, und sich eben hier-durch verschiedener Fehler theilhaftig gemacht, welche«ranandern mitder gröstenBitterkeit bestrafen wol-len. Daß er übrigens Professor Chymiä zu Wien,»der wie noch andere vorgeben, kayftrlicher Leib-Mc-dicus gewesen, ist deswegen nicht glaublich, weil ersich selbst dieferTitel in seinen Schrifften niemals an-gemasset. Er gerieth auch mit Ortone Tachenio we-gen deslalis volarilis viporarum und mitLrane. Ver-ny, einem Apothecker zu Montpellier, in einen Feder-Krieg, Verfertigte auch Discursum apologeticum ad-verfus Hippocratem chymicum ; comment, in Otto-»is Tackenti fundamenta &c. Seine Schrissten, dieanfangs einzeln ediret worden, sind an unterschiede-nen Orten theils in 4 theils in folio zusammen gedruckt,auch noch letztens zu Nürnberg 169z in 4 publiciret'worden. W, d. Ke.
Z WEN GEL (Joh.Pecr.), hat 1577 ein ncucg'großFormular und voUkommlich Lanylcy - Bück) znFranckfurt in folio ediret.
ZWERG ( Ben.Joach. ), ein Magister Philosohia,vonCappeln im Schlcßwigischen, wo sein Varer Joa-chim Pastor war, lebte noch im Anfange des i8Se-culi, und schrieb orar.de incunabnlis divini «raro-ris f. Je prx'scpiis Christi ; Liege Lebena-Beschrei-brmgen gelehrter Männer in allen Faculrätcn von1630 bis 1700. Alot.
ZWERG (Christian Oswald), von Schleßwig, wosein Vater Michael Pastor in der Friedrichsbcr-ger-Vorstadt war, wurde iLgozu Petersdorf auf der
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Insel Femern Diaconus, 1702 aber Pastor, undschrieb die gestarckre Bekenntniß der evangelischenWahrheit der augspurgischen Lonfeßion in 4 un-terschleSlichenLetrachrungen über iegllchenLrrickel.Mol.
ZWERG (Gorhard Joh.), ein Diaconus zuTundern,von 1686 an, aus Schleßwig gebürtig, lebte noch imAnfange des rrzSceuli, und schrieb verschiedene Lei-chcn-Predigten. Mol.
ZWERG (.Michael), ein Magister PHklofopHia vonStraßdurg in der Uckcr-Marck, wo sein Vater glei-ches Nahmens Pastor und Probst war, wurde 1650
der erste Pastor an der neuen heiligen Dreyfaitigkeits-
Kirche in derFricdrichsbergcr-Vorstadt zu Schleß-wig, schrieb Prob-Neu-Jahrs-und Leichen-Predig-ten, und starb 1675. Mol.
ZWER S, siehe de Aquisgrano.
ZWÍATKIEWICZ (Joh.), «in pohlnischecJesuit,ließ 168Z kraudem Lurheri, Zwinglii, Calvini alio-rumque hsereíiarcharum nova mechodo derecta.21 ÍMKloster Oliva in 12 Heraus gehen.
ZWICK (Johann), ein Theologus von Cestnitz, silt-dirte zuerst in Basel und Freyburg Jura, darinne erauch in Italien in Doctorem promovirct, applicirtesich aber nachmahls auf die Theologie und predigtzu Rüdlingen als ordinirterPfarrer gut lutherisch; esgeschah ihm aber bald, der evangelischen Lehre halber,
von den Röm sich-Catholischen Inhibition, daherbe-
gab cr sich nachCosinitz, ward 152; daselbst Prediger,und starb 1542. Er war 1536 mit auf dem KonventzuWittenberg, schrieb Tode» -Bereitungen.' decon-jugie» ; epistol.ad Rüdlingenses ; Lieder, wandte auch
grossen Fleiß an bey der Edition des N. Test. 1S 35 8*Wetz.
ZWICKER (Daniel), ein Unitarius, war zu Dan-zig den 22 Januar 1612 gebohrcn, und brachte csin seinenistudien soweit, daß er den Titel eines Do-ctoris Medicinä erlangte.. Ob er gleich von denforuürten zudrnSsciniancrn übergegangen, hielt eres doch nicht in allen Stücken mit diesen letzter«, son-dern ließ sich insonderheit der FratrnmMoravorum,welche die Gcmcinfchafft der Guter eingeführet, undalle Kriege mißbilligten, ihre Versandungen gefallen'Er begab sich auch deswegen zu denselben, und nahm,doch mit gewissenBedingnngen, sonderlich mit Vor-behalt der Freyheit seiner Mrinimgcn, ihre Gemein-schafft an, davon ihnM.^uarus wieder zu den So-ciuianern zubringen trachtete. Er istAutor desst-'
nier Irenicorum, jb 1654^14,unt> l6;8Ml'tdcrFort-sttznng in 8, ohne seinen Nahmen heraus gekommen,in welchem er alle esecte» der Christenheit vereimgett,und alle Glaubens - Streitigkeiten ohne Gewalt un»Anscyn der Concilien schlichten will. Hicrinne unv
' in der folgenden nova confirmarione drslronicrder A. Eoinenium, hat er seine Gebansten über de>Glauben also zn erkennen gegeben: er wäre wedere»Lutheraner, noch Calvinist, noch RemonstraM, »o .