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Die dungende Erde, der Miſt iſt gut; alleine wenn man dieſe auf
den Graßbau verwendet, ſo wird der Vortheil dort, durch den Nachtheildahier wieder gefreſſen. E
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Man brannte Steine und Leimen, beedes der Kalch und dieſer ſind fzu Dungungs⸗Mitteln vortreflich, alleine das Holz ſo hiezu erfordert wird, fimacht dieſe Dungung zu koſtbar und theuer. tr
So haben alle, der naturliche Dung von lebendigen Geſchoͤpfen, 8die verſchiedenen Erden und Schlamm, der Kalch und der gebrante Leimen,das Salzböͤzig, einen Fehl, ſie ſind zu ſelten und zu rar, zu theuer und dezu koſtbar.
wIch will da eine Entdeckung von einer Art Dungs machen, die neu 8iſt, die gar kein Landmann je kannte und kein Oeconom jemals vermu..
thete, eine Materie iſt es, die der Gelehrte Terra iners von je her be. 9nannte, und ihr vor beſtaͤndig alle Krafft abſprach: die, wo ſie gefunden 5wird, in jahrhunderten nicht verbraucht wird, die gar nicht viel Muͤhe macht, Nwenn ſie bereitet wird, da die Metzen keine 2. Kreutzer Koſten verurſa⸗*chet, davon man mit g. Metzen einen Quadrat Morgen von 180. Ru-
then zu dungen genug hat, die weder rar, koſtbar, noch theuer iſt, dieman vor einen Fluch anſiehet, und die doch den reicheſten Seegen im Ge⸗ babrauch uͤber alle Erd ⸗Gewaͤchſe ausſchuͤttet, die alſo gar keinen Fehl
hat. N
Wird man mir glauben, wann ich ſage, daß der rohe Gyps⸗ MStein das ſeye? Der Gyps⸗Stein, ſo roh wie er iſt, iſt das aller⸗ rigvortrefflichſte Dungungs Mittel, ſo man jemals gehabt oder entde⸗ ch.cket hat. 5. D
Der Vorſchlag iſt neu: man hat die gepruͤfteſten Erfahrungen von2. oder 3. Jahren: Der Gyps iſt bereits das aller geſuchteſte Dung⸗Mittel,welches den uͤbrigen gleich geſtellt, und vielen ganz vorgezogen wird. on
Die