scheu Sternkundiger zu sich kommen undbewirthete sie in seinem Pallaste bey To-ledo aufs prächtigste, um die Verbesse-rung der Astronomie, deren damaligeTheorie von den Beobachtungen sehr ab-wich, gemeinschaftlich zu überlegen. Siearbeiteten zu dem Ende 4Jahre, und dieberühmten Alphonstnischen Tabellen,welche ums Jahr nsz erschienen, warendie Frucht dieser Unternehmung, deren Ko-sten sich auf 400000 Dukaten belaufenhaben soll: eine Summe, welche allemalnoch sehr ansehnlich ist, wenn auch eineNulle zu viel gesetzt seyn mögre. Aber dieseKosten waren, ohngeachtet der guten Ab-sicht, welche der König dabey hatte,schlecht verwandt; denn die Astronomen,welche an diesen Tabellen arbeiteten, grün-deten ihre Berechnung auf unrichtige Theo-rien, und schrieben den Sternen Bewe-gungen zu, die weniger königlich bewir-thete Sternseher nicht dabey fanden. Dennkaum waren die Alphonsinianischen Tafelnerschienen, als schon ein Arabischer Astro-dome Aboacen deren Unrichtigkeit zeigte,wodurch dieselbige Gesellschaft veranlassetwurde im Jahr 1256 andere verbesserteTafeln heraus zu geben, welche auf richti-gern Gründen berührten und mit den himm-lischenBewegungm besser übereinstimmten.
9) Amom