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Nachrichten von dem Leben und den Erfindungen der berühmtesten Mathematiker : 1. Theil: die bis jetzt verstorbenen / Georg Heinrich Hollenberg
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66
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sen gebohren. Er siudirte zu Era can,woselbst er seiner Neigung zur Astronomienachhieng. Hernach reisete er nach It a- 3]lien, wo damals diegrösienSternkündi- Jger waren, und machte sich durch seine Be- >obachtungen zu Bologna so bekannt, 8daß er in Rom als Professor angestellet '!}wurde. Mit dem Anfange des sechszehn- 4ten Jahrhunderts aber verließ er I t a l i e n -jwieder, und wurde durch seinen Oheim, ^welcher Bischof pon Erm eland war,zum Domherrn bestimmt, welcher er dann )auch lebenslang blieb. Dieser Stand ver- ^schafte ihm Müsse das Weltsystem, wel- jches nach ihm das C 0 p e r n i sch e genannt 1wird, auszudenken. Er enthielt sich lan- ^ge diese wichtige Entdeckung bekannt zu imachen, bis er endlich durch einen Cardi-nal Schönberg aufgemuntert, und i/>durch den Professor Rherikus von '1Wittenberg unterstützt, die letzte Hand ian sein Werk legte, und im Jahr 154z Junter dem Dttel R.evolutionibu8 ccx- lleckibus herausgab. Er hatte aber kaum l;<das erste Exemplar seines Werks von > ]Nürnberg erhalten, als er den 24. May15-43, im 71. Jahr feines Alters, aneinem Blutsturz starb. )

75) Crabtrius(Wilhelm)einengländischer ■■Astronom, observirte mit seinem Lands-

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