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Nachrichten von dem Leben und den Erfindungen der berühmtesten Mathematiker : 1. Theil: die bis jetzt verstorbenen / Georg Heinrich Hollenberg
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70
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gen. Und wenn man ihn auch in seinenSchriften nicht immer die Wahrheit erfin- Lden siehet, so erkennet man doch den Mann kvom Genie, der nichts annimmt, ohne es 'untersucht zu haben. Er starb im Jahre1650 den H.Febr. am Hofe der Königin >,Christine, welche ihn hatte zu sich kom-men lassen, um seinen lehrreichen Umgang ' Izu gemessen. Siebenzehn Jahr nachherwurde sein Körper nach F r a n k r e i ch ge-holt und in der Kirche der heil. G e n e v t c* •,va beygesetzt, wo seine Büste in Basrelief ' jzum Monument gesetzt ist. Die darauf be-findliche Inschrift ist nur gar zu glorreich, jund mit dem Verfall seiner Philosophie zu lwenig übereinstimmend Die Geometrie desDescartes, die im Jahr 1637 erschien, ^macht feinem Andenken am längsten Ehre. .Seine übrigen Schriften von der Mecha-nik, Optik und Astronomie haben ebenfalls ;ihren Werth, wenn sie auch gleich nichtvon so dauerhaftem Nutzen gewesen sind.

Die Erzählung seiner physischen und meta-physischen Schriften würde zu weitläufigseyn. Man hat Briefe des D e s c a r t e s :in drey Ouartbänden , woraus man seinegelehrte Korrespondenz kennen lernt; sieenthalten Vieles, was zur Mathematik ;gehört. Die im Jahr 1701 hcrausgekom-menen Opera polkftuma dieses Philoso- [ ;

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