und sogar einige helle Punkte, welche vomübrigen abgesondert waren. Dieser An-blick brachte ihn gleich auf den Gedanken,der für die damalige Zeit sehr kühn war,daß der Mond ein Körper wie unsere Erdesey. Er gieng mit dieser Idee so weit,daß er die abgesonderten hellen Punkte alsBerge annahm, und ihre Höhe nach geo-metrischen Grundsätzen berechnete. An denFixsternen fand er die Neuigkeit, daß sichihre Anzahl durchs Fernrohr auf eine er-staunende Weise vermehrte, und die Milch-strasse, nach der Muthmassung älterer Phi-losophen, ihre Helligkeit von der unendli-chen Menge kleiner Sterne erhalte. SeineEntdeckung derJupiters-Trabanten mach-te er den Z.Jennerisio; er nannte dieseMonden zur Ehre des GrosherzoglichenHauses Astres de Medicis , und machtesie in einer kleinen Schrift (Nuncius Side-reus) der Welt bekannt. Durch die fleiffi-ge Beobachtung des Jupiters und seinerBegleiter war er im Anfange des Jahrs1613 schon im Stande ihre Stellungenauf zween Monate voraus zu sagen. WasCopernikus von den mondförmigenPhasen der Venus voraus gemuthmassethatte, fand Galiläus nun durch seinFernrohr bestätiget, nämlich das volle,abnehmende und wachsende Licht dieses
Plane-