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geben wollen. Man schreibt ihm sonstdie Erfindung einiger Lehrsätze zu, wodurchdie rechtwinklichten fphärischen Triangelaufgelöset werden können; wenigstens ist diekurze Abhandlung der Trigonometrie, dievor seinen astronomischen Schriften stehet,die älteste, wo man diese Entdeckung an-tust. Gebers astronomische Arbeit isteine Art von Kommentar übers Almagestdes P t 0 l 0 m ä i (Geberi , inPtolomaeimagn. constr. expositio. 1533. in 4*0).Er glaubt in diesem Werke manche Fehlerzu bemerken, die aber nach dem Urtheiledes Copernikus nicht sehr gegründetfind. Er war ein grosser Feind vom weit-läufigen Kalkuliren, wesfalls ihm Sn e l-lius den Beynamen Calculorum osorgiebt. Wenn seine Unlust zum Rechnendie Erfindung in der fphärischen Trigono-metrie, welche oben erwähnt, und derHang nach Abkürzungen beym Kalkulirendie Algebra veranlasset hgt; so ist seineTrägheit nicht zu tadeln.
n7) Gellibrand (Henr.) Professor derAstronomie zu Greshams - Colledge, wur-de 1597 den 17 Novemb. zu London ge-bohren. Er vollendete dieLogarithmifchenTafeln, welche H e n r. B rig gs vor sei-nem Tode nicht zu Ende gebracht hatte,
und