findlichen Thierchens in kleinen Wassertro-pftn ebenfalls vergrössert erscheinen müßten.Er machte den Versuch, und legte mit derSpitze einer Nadel in die Vertiefung einerkupfernen Platte einen kleinen TropfenWasser, und fand seinen Schluß bestätigt;nur mit dem Unterschiede, daß das Was-ser wegen seiner geringern Brechbarkeit et-was weniger als gläserne Kügelchen ver-grösstrt.
127) Gregori (Jacob) ein Schottlander,wurde zu Newaberdeen imJahri6z6gebohren. Er reiste nach Italien, woer sich einige Jahre aufhielt und 1670 wie-der in sein Vaterland zurückkehrte, wo-selbst er eine mathematische Professur an-nahm. Er ist mehr durch seine optische Er-findung des Spiegelteleskops als durch sei-ne geometrischen Werke bekannt, obgleicher in letzteren zu seiner Zeit exceklirte, wiesein im Jahr 1664 herausgegebenes Werk(Veracirculi & hyperBolae quadrature)solches zeiget. Nach dem Tittel dieses Bu-ches muß man ihn ja nicht für den sekbstgnü-gen Ignoranten halten, der die Quadra-^rur des Kreises erfunden zu haben glaubte;sondern er zeigt vielmehr auf eine eigeneneue Art, daß dieses nie anders als durcheine Näherung geschehen könne. Huge-
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