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Jahrhunderts lebte, muß mit einem an-dern Mathematiker gleiches Namens, derein Genueser war, im eilften Seeuloflorirte, und Commentaria in Euclidemschrieb, nicht verwechselt werden. DiesemPater Grimaldi, wovon wir hier re-den, hat man die Entdeckung zweener'be-sondern Eigenschaften des Lichtes zu dan-ken , nämlich die Zerstreuung und Beu-gung desselben. Er hat diese Bemerkun-gen *1 666 in seinem Werke OeEumine,Coloribus & Iriäe zuerst bekannt gemacht,ohne jedoch die Wichtigkeit derselben ein-gesehen zu haben. Als Astronom arbeiteteGrimaldi mit dem Pater Riccioligemeinschaftlich. Etwas Eigenthümlicheshat er diirch seine Beschreibung der Mond-flecken und deren Benennung mit den Na-mens der grösien Astronomen. Der be-rühmte Astronom Hevelius hatte be-reits die Mondsflecken mit den Namensmerkwürdiger Berge und Oerter unsererErde belegt; es scheint aber, daß die Eitel-keit der Astronomen der Benennungsartdes Grimaldi günstiger gewesen sey,weil selbige mehr in Gebrauch gekommenist. — Der Pater Grimaldi starb166z zu Bologna im so. Jahre sei-nes Alters.
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