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Nachrichten von dem Leben und den Erfindungen der berühmtesten Mathematiker : 1. Theil: die bis jetzt verstorbenen / Georg Heinrich Hollenberg
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eitt Recht, in der Geschichte der Mathe-matik genannt zu werden.

Harrisons Vater war ein Zimmer-mann, und unter dessen Anführung trieber ebendasselbe Handwerk, 'lernte aber zu-gleich ein wenig von der Feldmeßkunft,und gab sich mit der Reparatur von Stu-ben- und Taschen-Uhren ab. Er hartevon Jugend auf einen besondern Gefallenan allen durch Räder getriebenen Maschi-nen, und soll schon im sechsten Jahre, alser die Kinderblattern hatte, beständig eineaufgemachte Uhr vor sich im Bette gehabthaben, mit welcher er sich beschäftigte. ImJahre 1720 zog sein Vater nach Bar-row in Lincolnshire, woselbst einGeistlicher in der Nachbarschaft war, wel-cher dem jungen Harrison des berühm-ten blinden Mathematiker Saunder-so n s Vorlesungen im Manuscript liehe,welche er mit der grösten Sorgfalt ab-schrieb, und alle Risse nachzeichnete.

Im Jahr 1726 hatte ihn sein Genieschon so weit geführt., daß' er zwo Stu-benuhren, grossentheils von Holz, verfer-tigte, welche mit einer erstaunenden Accu-ratesse giengen. Zwey Jahr nachher (1728)kam er nach London mit der Zeichnungeiner Maschine, die Meerslange zu finden.Er wandte sich an den Doctor Harley;

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