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nunmehro von allen Sternkundigen ange-nommen wird. — Ausser dieser wichtigenEntdeckung verdanken die Astronomen demKepler noch verschiedene Methoden zurBeobachtung des gestirnten Himmels;nämlich die Bestimmung der Umlaufszeirender Planeten, und besonders die Berech-nung der Sonnenfinsternissen, welches vorKepler weitläufiger und mit mehrern Um-ständen verknüpft war. Die Rudolphim-schen Tafeln, welche er im Jahre 1626herausgab, sind unaufhörlich wichtig undbesonders desfalls merkwürdig, weil es dieersten sind, welche nach der wahren Bewe-gung der Planeten berechnet worden. —In der Optik hat Kepler ganz vorzügli-che^ Verdienste. Er machte verschiedeneEntdeckungen über die Beschaffenheit desSehens, und erklärte nicht allein die Artder Würkung an denjenigen Teleskopen,die damals im Gebrauche waren, sonderngab auch Methoden an, noch andere, vongrösserer Würkung und mehrerer Bequem-lichkeit im Gebrauche, zumachen. Er er-klärte nämlich zuerst die Würkung der Lin-sengläser aus der verschiedenen Brechbar-keir der Lichtstrahlen in verschiedenen Mit-teln. Auch gab Kepler zuerst die Ursachean, warum solche, welche in der Fernegut, aber m der Mhe undeutlich sehen,