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Nachrichten von dem Leben und den Erfindungen der berühmtesten Mathematiker : 1. Theil: die bis jetzt verstorbenen / Georg Heinrich Hollenberg
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184
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Bereits im Jahre 17 u war dieser gros-se Polyhistor mit der Würde eines kaiserli-chen Hoftaths beehrt worden; und weiterdadurch in Wien auch besonders bey demPrinzen Eugen in Bekanntschaft gekom-men war, so suchte er durch dessen Unter-stützung in dieser kaiserlichen Hauptstadtruns Jahr 1713 eine Akademie der Wis-senschaften anzulegen. Er hatte nach dem^ode des Königs von Preussen Frie-drichs I. schlechte Hofnung, daß dieBerliner Akademie von dem ThronfolgerFriedrich Wilhelm sonderlich begün-stigt werden würde; und suchte also denWissenschaften eine neue Stütze in W i e n-u verschaffen. Ob nun gleich sein Vor-schlag vom Kaiser sehr wohl aufgenommenwurde, und man ihn mit einem Gehalt von12.000 Gulden am dortigen Hofe zu behal-ten wünschte; so liessen die kriegerischenUnruhen, in welche der Kaiser mitFrankreich verwickelt war, doch nichtzu, diesen Plan auszuführen.

Im Jahre 1716 fieng seine Gesundheitan, durch die häufigen starken Anfalle vomPodagra, zerrüttet zu werden, und der14- December dieses Jahrs war der Täg,der sein Leben in einem Alter von 70 Iah-.ren 4 Monaten und r i Tagen endigte.

Alle Schriften dieses grossen Gelehrt?»

itt erzählen würde zu weitläufig seyn, weil