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Hof schöpfte über die Versammlung beymPorta Argwohn, und verbot sie. DaßPorta übrigens ein guter katholischerChrist gewesen seyn müsse, laßt sich ausder Vorrede seines Werks sehen. Er er#zählt nämlich, daß ihn ein Franzose einenZauberer genannt hätte, daß er aber beynäherer Nachforschung gefunden, daß der-selbe ein Ketzer gewesen, der am B a r t h o-lomäus-Tage zu Paris durch einenSprung von einem Thurme sein Leben ret-ten müssen. Er bitte aber Gott, wie eseinem Edelmanne und Christen geziemt,für dessen Bekehrung, damit er nicht le-bendig verbrannt werden möge.
Die Magia naturalis betf Portafand so viel Beyfall, daß sie gleich insItalienische, Französische, Spanische undArabische übersetzt, und in verschiedenenLändern zum öftern aufgelegt wurde. DasWerk enthält eine weitläufige Sammlungvon allen damals bekannten Dingen ausdem Gebiete der Natur und Kunst. DieCamera obieura beschreibt er so, daß manmit einer blossen Oefnung in den Fensterla-den die Bilder der Gegenstände mit ihrennatürlichen Farben sehen könne. Aber —setzt er hinzu —- ich will jetzt ein Geheim-niß entdecken, welches ich mit Recht langefür mich behalten Haber Wenn man ein
erha-