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sein Schüler daselbst. — AlsPabst Six-tus IV. im Jahre 1475 den Kalender re-formiren wollte, und ihm dazu keiner besserbehülfiich zu seyn erachtet wurde als der be-rühmte Regiomontanus; so ließ erselbigen unter ansehnlichen Versprechungennach Rom kommen, und machte ihnvor-läusig zum Bischof von Regensburg.Müller kam demnach 1475 in Roman, starb aber schon 1476 im Monate Ju-lius, wie man glaubt, an einer Vergiftung,welche den Söhnen des Georg Trap e-zuntius zugeschrieben wird, welche sol-ches aus Rachsucht gegen Müller ge-than haben sollen, weil er dieUebersetzunggetadelt, die ihr Vater vomPtolemäusgemacht hatte. Es ist dieses aber blosseVermuthung, und garnicht erwiesen wor-den. — Der Pabst ließ Müller imPantheon sehr feyerlich begraben. — Vonseinen Schriften sind verschiedene unge-druckte in der Bibliothek zu Nürnbergvorhanden. — Der von seinem LehrerPurbach angefangene und von ihmvollendete Auszug aus dem Almagest desPtolemäusist erst im Jahr 1543 her-ausgekommen, unter dem Tittel: Libritredecim inPtolemad magnam compo-sitionem, quam Almagestum vocant.