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2vl) Schemer (Christoph.) ein Jesuit,wurde i57s zu Wald in Schwaben,ohnweit Mindelheim, gebohren, undtrat 1595 in den Orden. Er lehrte die he-bräische Sprache und Mathesin zu Jn-golsiadt, Grazund Rom, undstarbden i8. Jul. 1650 zu Ni ssa als erzher-zoglich-österreichischer Mathematikus undBeichtvater. Ob er der erste gewesen,welcher die Sonnen-Flecken beobachtethat, ist sehr zu bezweifeln; doch muß manihm die sorgfältigste Betrachtung derselbeneingestehen, welche er 1 630 in einem BucheRosaUrsina berittelt, bekannt gemacht hat;allein in der Erklärung und Beurtheilungderselben war er eben nicht der glücklichste:er hielt nämlich diese Flecken für kleine Pla-neten, welche nahe um der Sonne herum-liefen. — Es verdient übrigens, zumalbey unsern itzigen Zeiten, von ihm bemerktzu werden, daß er den sogenannten Storch-schnabel zuerst durch seine panrographiebekannt gemacht hat.
Seur. S. le P. Jacquier.
202) Slüse (Rene -Francois Walter de)wurde 1623 zu Vise, einem kleinen Orteim Bisthum Lüttich, gebohren. Erward zu Lüttich Kanonikusin St. Lam-Q 4 berti,