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Nachrichten von dem Leben und den Erfindungen der berühmtesten Mathematiker : 1. Theil: die bis jetzt verstorbenen / Georg Heinrich Hollenberg
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249
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Erdballs wußte, weil bey allen vorigenVermessungen, welche zu dem Ende warenunternommen worden, wenig geometrischeGenauigkeit beobachtet war; so verdientdas Unternehmen des Snellius, dieGrösse der Erde zu messen, um so mehrgeschätzt zu werden, da selbst seine Metho-de, wornach er bey dieser Arbeit verfuhr,von den französischen Akademikern nachah-mungswürdig befunden worden ist. Er be-stimmte den Grad des Meridians auf55021 Toisen ftanzös. Maaß, welches,wie man hernach durch die Vermessungender Akademisten erfahren, zwar um 2000Toisen gefehlt ist; allein er hat seinen be-gangenen Fehler schon vorher selbst eingese-hen; nur wurde seine Lebenszeit zu kurz,als daß er ihn hatte verbessern können.

204) Spcckel (Daniel) oder Specklin,wie ma>r ihn auch sonst genannt findet,ward im Jahr 1536 zu Strasburg ge-bohren. In seiner Jugend reisete er durchDänemark, Schweden, Polen,Preussen, Siebenbürgen und Un^gärn. Unter dem Kaiser Maximi-lian II, wie auch bey dem ErzherzogFerdinand war er Rüstmeistcr. DieseStelle bekleidete er fünf Jahr, und giengdarauf nach Strasburg, wo er UM6& ; Zahr