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Nachrichten von dem Leben und den Erfindungen der berühmtesten Mathematiker : 1. Theil: die bis jetzt verstorbenen / Georg Heinrich Hollenberg
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nungsfehler eingeschlichen haben müsse; sowurden sie auf ihren arithmetischen Predi-ger sehr erboßt, fielen über ihn her, undschlepten ihn gebunden nach Witten-berg, um ihn daselbst anzuklagen, undum eine Entschädigung anzustehen. Stie-fe (wurde aber durch Luthers Vorsprä-che wieder in sein Amt eingesetzt, weil manDiese Schwarmerey eben keiner Bestrafungwerth fand, und er selbst durch das nichtgekommene Jüngstegericht schon bestraftgenug war. Es scheint aber doch, alswenn die Gemeine ihr Zutrauen zu ihmauf alle Fälle verloren gehabt; denn erblieb hernach nicht lange mehrda , sonderngieng als Professor der Arithmetik nach derneulich angelegten Universität Jena. Erblieb aber auch daselbst nicht lebenslang,sondern wurde zu Haberstroh, einemohnweit Königsberg gelegenen Dorfe,Prediger, woselbst er bey den Osiandri-scheu Streitigkeiten sich dem O stand e ram eifrigsten widersetzte. Nachher wurdeer Pfarrer zu Prück, einem Marktfleckenin Oberbaiern, wohnte auch im Jahrer s 57 dem Convent zu Cosiw ick bey. End-lich begab er sich im Jahre 1 559 wiedernach Jena, und starb daselbst r 567 den17. April im 80. Jahre seines Alters alsDiaconus. — Seine Schriften sind:

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