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Nachrichten von dem Leben und den Erfindungen der berühmtesten Mathematiker : 1. Theil: die bis jetzt verstorbenen / Georg Heinrich Hollenberg
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freylich zu seinem Vergnügen an, aber zuVergnügungen von weit edlerer Art; unddie nächtliche Zeit, welche sonst von junge»Leuten sehr oft zur Beobachtung der irdi-schen Venus angewendet wird, widmeteer der himmlischen, oder, wenn man auchdas Aeusserste von einem Manne in seinenJahren vermuthen wollte, so theilte er dieZeit doch so ein, daß seine Nachtwachenmehr gute als böse Folgen hatten.

Im Jahrei ssz erkannte er an der Con-junction des Saturns und Jupiters diewenige Genauigkeit der astronomischen Ta-feln ; und faßte von der Zeit an den Ent-schluß , die Theorie der Planeten zu verbes-sern. Er hatte einen astronomischen Gehül-fenin Leipzig, welcher ihm Instrumenteund Bücher verschafte; aber die strengeAufsicht seines Hofmeisters ließ ihn nurheimlich Gebrauch davon machen. VonLeipzig reiste er zur fernern Fortsetzungseiner Studien nach Wittenberg undRostock, und hielt sich die Jahre is66;67 und 68 daselbst wcchselsweise auf. EinZufall, der aber wohl nicht von seinen astro-nomischen Geschäften herrührte, verursach-te ihm, im eigentlichen Verstände, eine sil-berne Nase; und man versichert, daß er indiesen Universitätsjahren beym Duell umeine Nasenlänge zu kurz gekommen sey.