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elnes zu wählen, welches ihm zu seine»astronomischen Arbeiten am gelegenstenwäre. Er wählte demnach Be na tica,woselbst Kepler zu ihm kam, und mitihm gemeinschaftliche Beobachtungen an-stellte. Er lebte aber nur bis zum 24. Octob.1601 , und sein Tod hatte die sonderbareUrsache, weil er aus gewisser Schamhaf-tigkeit an der Tafel des Herrn von Ro-se n b e r g nicht aufstehen mögen, um fei»Wasser zu lassen. — Soviel von dem Pri-vatleben dieses grossen Mannes; und nunnoch etwas von seinen besondern Verdien-sten um die Astronomie. —
Seine erste Bemühung als praktischerAstronom war, daß er den Zustand der In-strumente, womit man bisher beobachtethatte, verbesserte; und darinn übertraf eralle andere Sternkundige seiner Zeit, undselbst den grossen C 0 pernikbey weitem.— Nachdem er nun seinen Apparat imgehörigen Stande hatte, bemühete er sicheinen neuen Katalog der Fixsterne zu ver-fertigen, oder das fehlerhafte Verzeichnißdes Ptolemai zu berichtigen, von wel-cher Arbeit hernach Kepler in seinen Ru-dolphimschen Tafeln Gebrauch machte,so daß dadurch 1000 Fixsterne genauer be-stimmt wurden, als bis dahin geschehe»war. Daß er aber dabey nicht ganz fehler-S frey