Hauptstadt Samercand ein prächtigesGymnasium erbauen, worinn mehr dennloo Studenten erhalten werden konnten,und welches nach damaliger Art ein Wun-der der Welr genannt ward. Kaum hat-te er seine Tabulas astronomicas umsJahr 1449 zu Ende gebracht, als er eineunangenehme Nachricht von seinem ältestenSohn, Abdallatif, erfuhr, in derenGewisheit er durch die Astrologie, alsworan er nach morgenländischer Art nochglaubte, bestätigt wurde. Hierauf erkal-tete seine Liebe gegen diesen ersten Sohn so,daß er den jünger» Sohn, A b d a l a z i z,vorzog, wodurch jener in eine Empörunggegen den Vater ausbrach, sich mit selbem,ohnweit Samercand, in ein blutigesGefecht einließ, und ihn in die Flucht schlug.Ulugh-Beigh gieng nach Samer-cand zu seinem Sohne zurück, in derHofnung vom selbigen wohl aufgenommenzu werden; allein,,so freundlich sich seinSohn auch anfangs gegen ihm stellte, soließ er ihn doch Anno 1449 ermorden. —Ulugh-Beigh hat verschiedene Schrif-ten in persischer Sprache herausgegeben,als: Oe epodiis gentium orientalium,Chatajorum, Syro-Graecorum, Arabum,Persarum-Chorafmiorum , welches WerkJoh. Gravius i 6 onmdi 6 sozu Lon-don
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