Heiten zu erfinden; und als er die damalsübliche Philosophie nicht hinreichend dazufand/ so legte er sich in der Absicht auf dieMathematik. Als er im Jahre 1696, al-so in seinem i7ten Jahre/ von einem seinerMitschüler des Heinrici HorchiiEIemen-ta Arithmetics vulgaris & literalis er-hielt/ studirte er selbige für sich/ und er-hielt daraus die ersten Begriffe der Algebra,und wurde in seiner Hofnung/ daß dieMathematik die Runst sey, neue Wahr-heiten zu erfinden, bestätigt. Im JahreA 699 fieng er seine akademischen Studia mJena an/ woselbst er bey dem ProbstMüller und dem Dr. Bechmann dieTheologie/ bey Dr. Treunern aber diePhilosophie hörte. Der Professor H a m-b erger erklärte ihm erst Sturms Mathe-sin enucleatam; hernach aber dessen l'a-bulas in universam Mathesin , wobey erso starke Fortschritte machte/ daß er baldder Privatlehrer bey andern Studirendendarin« wurde. — Nachdem er des berühm-ten Tschirn Hausens MecUdna Men-tis durchstudiret/ machte er einen schriftli-chen Aufsstz von der Methode die Wahr-heit zu erfinden , und reiste hernach selbstim Jahre 1702 zu Tschirn hau sen umdessen Bekanntschaft zu machen und zu-gleich seine Meinung über diesen Aufsatz
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