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Handbuch der mathematischen Literatur / J. Rogg
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378
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IV. Elementar - Geometrie (/J).

der vorhergehenden um eine Einheit kleinere Zahl 9S11( 0257 ) sind, so folgt aus dem Gesetz des Zuuchmens derLogarithmen, dass die vier ersten Decimalstellen 0089seyn.müssen. Nun folgen die Logarithmen der Zahlenvon 10000 bis llXIOOO in sieben Decimalbniehstellcn mitBeifügung der Unterschiede der Logarithmen. l)a dievierte Zitier der Mantisse in diesen Logarithmen zu schnellwechselt; so findet man in der TVnllspalte blos die, mehre-ren Logg, gemeinschaftliche, drei ersten Ziffern. Zu die-ser Sammlung gehört ein besonderes lllatt zum Ausschlagenmit der Uebcrschrift : Parties, qui appartiennent a la pagevis-a vis. Durch Hülfe derselben lassen sich auf eine be-queme Weise die Logg, ohne lieget - Dclri-Ansatz. durchProportionalthcile berechnen. Die der Trigonometriegehörigen Tafeln fangen mit den Logarithmen der Sinusseu. Tangenten der ersten vier Grade durch alle Sectindeuan. Dies sind zugleich die Logg, der Cosinusse u. Cotan-genten der Ergänzungen jener flogen zu 90 Graden. DieTafel hat zwei Eingänge; in der horizontalen stehen dieMinuten, in der verticalen die Secunden. Je zwölf Minn.ten füllen 2 Seiten, also 1 Grad 10 Seiten. Hierauf fol-gen die Logg, der Cosinusse u. der Cotangenten in 7 De-cimalstellon der ersten vier Grade von 10 zu 10 Sec. mitden Unterschieden von je zwei unmittelbar auf einanderfolgenden Logg, zur Seite; durch diese Logg, der erstenGrade des Ouadranten unterscheidet si >h die Avignoner A.hauptsächlich von der Londoner , indem Gardiner blossdurch die ersten 72 Minuten die Logarithmen der Sinussegegeben u. nicht auch die der Tangenten. Diese 4 ermch-l-ung rührt von Mouton, welcher sie der liibliothek derAkademie der Wisscnschli. im Manuscript vermachte (s. deLalaudc Ilibliogr. astrouom. p. 5160) das hernach de La-land den Herausgebern mittheilte. Der vierte u. die fol-genden Grade enthalten die Logg, (in 7 Decimalstellen) derSinusse u. Tangenten von lo zu 10 Secunden mit lieifü-gung der Unterschiede von je zwei auf einander folgendenLogarithmen; neben jedem llogcn steht die Ergänzung zu90 Grad- Die Zusammeuordnung der trigonom. Functio-nen ist hier zweckmässiger als in der Ausg. von 1742 . Indieser stehen die Tangenten u. Cotangenten nicht, wie injener, nebeneinander, wesswrgen die, den Logg, beider Li-nien gemeinschaftlichen Differenzen doppelt angesetzt wer-den mussten, was bei der Anordnung der Ausg. von 1770nicht nöthig war. Nun folgen (auf 5 S.) die logistischeuLogg, in 4 Deciinalbruehstellcn d. h. das , was lierauskommt,wenn man den Logarithmen der Menge von Sec., die aufden Logen gehen, von log. 5600 abzieht, od. wenn a Sec.bedeutet log ( 5600 : a). Die Tafel iiat zwei Eingänge; im hori-zontalen sucht man die Minuten, im verticalen die Sec.Endlich kommt noch eine Abtheilung von Tafeln (auf i5S )nebst einer Anweisung, wie man mit denselben zu rechnenbat; der Zweck derselben ist: den Logarithmen einer vor-gegebenen Zahl, od. umgekehrt die Zahl eines vorgegebnenLogarithmen bis auf zu Decimalstellen zu finden. Dieerste dieser Tafeln enthält die Mantissen der Zahlen von ibis ii&i in zu Stellen. (Das Original enthält diesclbon nur für