Jf'. Elementar- Geometrie (/J).
383
Die Anordnung der Logg. <lcr Zahlen ist die von Strauch er-fundene (s. unten Strauch). Die Typen sind scharf u. ge-fällig. Was den Gebrauch unbequem macht, ist der Mangelan l’roportionaltheilcn. Alan findet die zehntausend Zalilen-Logg. auch in Creiztnach’s höherer Zinsberechnung ib. 1820.nngcluingt. Aber aus der Anleitung zum Gebrauch dieserTafeln steht blos die Aufgabe: zu einer vorgegebenenZahl den Logg, zu linden, abgedruckt. “Wie aber umgekehrtzu einem vorgegebenen Logg, die corrcspondircnde Zahlgefunden werden könne, wird nicht gesagt, was um so mehraullälien muss, als gerade letztere Aufg. mit Schwierigkei-ten für den Anfänger verknüpft ist.
Hultin, Ard. , Riss. de niclliodis tangentium, ante Newto-neni usitatis. i\, Lj/js. 1787.
H utton , Cliarl. Matbematical Tables (s. oben p. 212.) gröss-tes 8- JLond. llobinson u. Raldwin. 1785.
6 Uli. Vorst., 176 S. Text mit in denselben eingedruckten Fi-guren, 34 1 S. Tafeln u. 2 S. Errata zu Gardiners TalT. —Zuerst die Brigg’schen Logg der Zahlen (S. 1-186) von 1 bis100000 in 7 Stellen mit Beifügung der Differenz. Die Ein-richtung ist die seit Shcrwin gewöhnliche. Der Wechsel derdritten Ziffer ist nicht angezeigt; er muss aus der vorherge-henden Ziffer geschlossen w erden. — Hierauf die Brigg. Logg,in so Decimalstellcn. Sie gehen von 1 durch alle Zahlen bis1000, dann blos durch die nicht mit 2 theilbaren von ioo 3bis 1161. Jetzt kommen die Logg, von 101000 bis ioii 5 i)ins 5 Stellen mit der 1 , il u. llllen Differenz wie bei Gardlnerin der Avignoner Ausgabe von 1770 (s. oben p. 378.), so wiedie dort angezeigte Tafel der öziffrigen Mantissen, mit dercorrcspondirenden Zahl darneben. Dann folgen die Brigg’-schen Logg, der Zahlen von 1 —1100 in öoDecimalbruchslellcn.Auf der io8ten Seile stehen noch 3 o andere Logg, (der Z.91)9980—1000020) in 61 Stellen mit der I, 11 , III 11. IVtcn Dif-ferenz. Endlich kommen hyperbolische u. logistische Logg.
Die trigonom. Tafeln zeichnen sich durch verschiedenecigenthiimliche Einrichtungen aus. Die Sinus u. Tangentengehen in den zwei ersten Graden durch alle einzelne Secun-den. Die Tafel hat zwei Eingänge; iin horizontalen stehendie Minuten, im vertiealen die Secunden. Dann folgen dienatürlichen trigonom. Functionen , auf der gegenüberliegen-den rechten Seite ihre Logg, in 7 Stellen; die Bogen gehendurch alle Minuten des Quadranten. Die nöthigen Differen-zen sind beigefügt. Ein Paar andere kleine Tafeln sind nochangehängt.
Die Tafeln dieser Sammlung gehören vielleicht unter diecorrcctesten, die man kennt. Taylor verglich die seinenhauptsächlich mit den Ifiitlon sehen. Der Text ist in vielfa-cher Hinsicht höchst interessant. Das Aeussere, namentlichdas Papier, darf man ausgezeichnet nennen.
Jacobi, C. F. And. ])e triangulorum rectilineorum proprie-tatibus quibusdam nondum satis cognitis. 4* Leipzig ,Sch wiehert. i 8 e 5 . (18 gr.)
Ideler, s. Robert.
Institutio mathematica; or a Mathematical Institution; she-wing tlie Constructions and use of the natural and artifi-