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Auf der linken Seite vom Meridian findet die gleiche Be-rechnung der Directionswinkel vom Ostpunkt aus Statt.
Die allgemeine Regel für die Berechnung der Directkons-winkel ist daher: daß man die bekannten um 180° von einanderverschiedenen Directionswinkel der zuletzt gegebenen Dreiecksseite(Ausgangsbasis) anschreibt, zü dem links gelegenen den linksliegenden Dreieckswinkel addirt, und von dem rechts gelegenenden rechts liegenden Dreieckswinkel abzieht (alle in der ange-nommenen Richtung gezählt), um die Directionswinkel für diebeiden andern Dreiecksseiten zu erhalten.
Berechnung der Coordinaten.
Aus den gefundenen Directionswinkeln ergibt sich nun fol-gende Coordinatenberechnung, wobei man rechtwinklige Dreieckehat, deren Hypothenusen die berechneten Dreieckssciten, und de-ren Catheten parallel mit den Coordknatenachsen sind.
Kornbühl; ü.
1^ Ockü — 260° 47^ i 5 " 7 (79° 12^ 44 " 5 )
(8in. toi. : >8in. Ockli — IX : Kk;
8in. tot. : Los. o rü --- Ik : rk;)
I.«,ß. I L --- 4,8147820 Log. rü -- 4,8147820
I-og.8in.OckI!*) — 9,9922563 1.0g, Ll> 5 . OH! — 9,2722371
l.c>g. 1' L ^
I,og. XI9
4,8070333
Absc. x — 64126,62 Ord. ^ — -s- 12218,53
Roßberg; k; /ä KIR.t. Olk --- 3 oi° 2' 5 i" 6 ( 58 ° 5 ?' 8" 4)
*) AIS Nebenwinkel von 8ckk. Man hätte die Coordinatcn auf denMeridian ck8 fällen und solche mit dem Winkel 10 " 4?' >5" 7 berech-nen können, nach der Formel:
8in. tot.: 60s. 8 TL — BL:ckt; 8 in. rot.: 8 in. 8 ckL ckL-.Lt
was in Folge der Parallellinien, die das Coordinatendreieck einschlie-ßen, daS gleiche Resultat gibt. Statt dessen rechnet man die Abscissendurchaus mit dem Sinus und die Ordinären mit dem Cosinus undnimmt im zweiten und vierten Quadranten den Nebenwinkel, oderdas Complement zu zwei oder vier rechten Winkeln. Vergl. Fig. i3-