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Ueber das Cataster [1] : erstes Buch. Geschichte des Catasters / von Benzenberg
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38
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von den Eigenthümern verlangt, nämlich dieAngabe der Größe von Heiden und Waldungen, derrcn genauen Inhalt Niemand kennt da dieser ihreungefähre Größe schon durch den Gcometer mit Schrit«ten abgegangen ist, und da, wo das genaue Angerbcn den großen Einfluß auf die Nichtigkeit des Cartastcrs übt, nämlich im Ackerlande, da ist der Inrhalt den Eigenthümern gerade am besten bekannt.

Auf diese Weise behält der Minister eine Ueber,ficht übcrs Geschäft, und wenn der declarirtc Zn,halt bis auf 10 Proccnt dieselbe Anzahl Quadrat,Meilen giebt wie die Karten, so weiß er, daß dasCataster nicht am Verlaufen ist.

, 6 .

Dieselben festen AnhaltSpunctc, die ihm dieKarten für die Größe des Gruudeigenthums geben,geben ihm die Pächte für die Abschätzungen. Beiallen Abschätzungen muß auf die vorhandenen PächteRücksicht genommen werden, und nachdem die Elastfification der Stücke durch den Abfchätzer geschehen,welcher der Gemeinde sowohl wie demCanton fremd seyn muß, so fängt dieser seineArbeiten damit an, daß er in jeder Gemeinde allePächte sammelt und diese in eine Tabelle zusanumenstcllt. Ist die Abschätzung aller Gemeinden eines