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Ueber das Cataster [1] : erstes Buch. Geschichte des Catasters / von Benzenberg
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auf einem Puncte beisammen sind, und wo manauf diesem Puncte bloß eine einzige Sache hatund z. B. auf der Steueediecction keine Ehesachen.Wirklich war es damals in Düsseldorf der Fall, daßder Referent, der ein Cataster vortrug, zugleich denVertrag in protestantischen Ehesachen hatte.

Ei» dritter Grund, daß es nicht fortrückte, lagdarin, daß die Regierung nicht verstand, die vor-handenen Kenntnisse hervorzurufen und zu benutzen.So waren in Düsseldorf noch diejenigen vorhanden,die an der großen Rheinkarte gearbeitet- Wenndiese 1801 zu Rathe gezogen worden, so würde indie Instruktionen der Regierung gleich eine andereBestimmtheit gekommen seyn.

Denn das ist immer das Erste, wor-aus man auszugehen hat, daß man sichaller vorhandenen Kenntnisse bemäch-tigt.