«ine Menge geographischer Ortsbestimmungen zuerhalten, und nun die Figur der Erde zu bestimmen?"
Was die geographischen Ortsbestimmungen be-trifft, so sind die genau genug, wenn sie die Ge-nauigkeit von i auf üvo haben, weil man ohne-hin auf den Karten keine größere ausdrücken kann.Und was die Figur der Erde betrifft, so verhält essich damit nach dem gegenwärtigen Zustande derWissenschaft wohl in folgender Art.
Die Gradmcssungen gehörten von jeher zumHöchsten in der angewandten Meßkunst und ganzzum Sonntagsstaate derselben, woher denn die Men-schen immer geneigt waren, ihn anzulegen, und ohnedie Schwierigkeiten zu überschlagen, diehiermit verknüpft waren.
Als Neuton zuerst gezeigt, daß, der Theorieder allgemeinen Schwere gemäß, die Erde gegen diePole abgeplattet seyn müßte, und daher die Gradegegen die Pole an Größe zunehmen würden, sowollten die Franzosen solches gleich untersuchen undeinen Grad im Norden und einen im Süden vonFrankreich messen.
Neurvn riech solches ab. Er sagte: Der Theo-rie nach beträgt die Abplattung nur wenn dieErde, als sie anfing sich um ihre Are zu drehen, ineinem völlig flüssigen Zustande war. — Diele« be-