Beobachter kommt, so findet dieser mit einer ebenso großen Reihe trefflicher Beobachrungen eine kleineVerschiedenheit in der Breite von e bis 2 Serumden. — Die Ursache hiervon findet man leicht, wennman bedenkt, welch eine kleine Größe eine Secundeim Bogen isc — und zweitens, daß alle Beobachtrungcn von der Strahlenbrechung abhängen, da sieauf dem Boden eines 10 Meilen tiefen Luftmeercsangestellt werden, indem die Lichtstrahlen auf man-nichfache Weise von ihrem geraden Wege abgelenktwerden können, ehe sie zum Auge des Astronomenkommen.
Der größte Bogen, welcher in Deutschlandkann gemessen werden, geht von Cvstanz bis Lübeck,und ist nahe 7 Grade oder 100 Meilen.
Da 1 Grad ,5 Meilen hat, und 1 Meileungefähr 23 ooo Fuß, so gehen gt» Fuß auf 1 Se-cunde.
Wird an beiden Enden des Bogens in der Be-stimmung der Breite um 2 Secunden gefehlt, undfallen diese Fehler an die entgegengesetzten Seiten,so daß sie sich summiren, so ändert dieses die Langedes Bogens um 38 t Fuß.
Äst zu gleicher Zeit von Cvstanz bis Lübeck mirDreiecke» gemessen, und haben diese die Genauigkeitder Dcrghchen, bei denen auf der Meile noch keine