u.s.w., oder zu Oelpflanzen, und trägt Hanf, Flachs,Rübsamen u. s. w. oder zu Gemüsen, und trägtDohnen, Erbsen, Kohl «. s. w^
Der Abschäher bestimmt die Culturkosten nachder Anzahl Zugvieh, die gebraucht wird, nach derAnzahl Arbeiter, so vonnöthen und nach der Mengeder Pflügungen, so der Boden bedarf.
Für jeden Morgen wird die Summe des Saa-mcngutcs entweder nach den; Gewicht oder nachFruchtmaaßen bestimmt.
Unter dem Fruchtwechsel wird die Reihe Jahreverstanden, in denen das Ackerland eine Folge ver-schiedener Culturarcen erhält.
Der gewöhnlichste ist von drei Jahren, woman Einmal Sommerfrucht, Einmal Winterfruchtund Einmal Brache hat. Allein es giebt. Ländercicn,die so undankbar sind, oder so entfernt von derDungstätte, baß man nach jeder Ernte genöthigt ist,ihnen ein oder mehrere Jahre Ruhe zu gönnen. Insehr fruchtbarem Boden, oder; da, wo man starkdüngen kann, läßt man gewöhnlich mehrere Cultu-ren einander folgen', und die Perioden des Wechselssind von fünf, sechs, sieben und mehrcrn Jahren.Das Verhältniß der Ernte zum Saamenkorn ist