Daß der Abschätzcr aus der Gegend zu Hauseist, wo er abschätzt, das ist das Erste und Wenscni-lichstc. Der Abschätzcr wird unrichtige Abschätzungenmachen, sobald man ihn in eine ihm fremde Ge-gend bringt. — Der Rheinländer wird inWcsrpha-len schlechte Machen, und der Wcstphälingcr «Rhein.
Das ist eine gute Einrichtung im französischenCalastcr, daß der Abschätzcr immer in der Nähe ge-nommen wurde; ja der Prafcct konnte sogar cckr-ben, daß er aus dem Cänkon genommen wurde, indem die Gemeinde lag, welche er abzuschätzen hatte.
Die zweite Eigenschaft desAbschätzers ist die, daßer als Dauer mit den Bauern der Gemeinde, dieer abzuschätzen hat, vernünftige Gespräche zu scheuweiß, um alles von ihnen gesprächsweise zu erfah-ren, was er wissen will. Ein Bauer belügt nichtleicht den andern, ohne daß dieser es merkt, mdbei uns gab es einige Abschätzcr, die so geschickt imFragen waren, daß sie unter einer Menge unrichn-gcr Angaben, die ihnen die Eigenthümer der Ge-meinde gaben, immer die richtigen zu erkennen Bherauszufinden wußten.
Das ist einmal gewiß: Niemand kennt denAcker besser, als der, dem er gehört undder ihn baut, und wenn man durch zwecknich