Buch 
Ueber das Cataster [1] : erstes Buch. Geschichte des Catasters / von Benzenberg
Entstehung
Seite
342
JPEG-Download
 

34s

reise nur vorzüglich darauf zu sehen, Laß die Ent-wickelung der Pächte mit aller Sorgfalt gemachtwurde. — Zuerst, daß man alle sammelte, dievorhanden waren, dann daß eine gute Auswahl ge-troffen wurde, indem nur die ausgeschlossen wurden,die simulirt waren. Dann beim Mittelnchmcn isies wichtig, daß man alle nimmt, — die hohenwie die niedrigen — weil man nur hierdurch wahreMittel erhält, und solche, in denen keine Art m»Willkühr ist.

172.

Die meisten kleinen Pachtungen auf dem Lande* machen sich blos mündlich. Es wird kein Pacht-'

bricf geschrieben, um die EinregistrirungSgcbührenfür beide Theile zu ersparen; — ein Nachbar kenntund traut dem andern und ich habe einen reichenDauer gekannt, der, sobald das französische HMthckcnwcsen eingeführt wurde, kein Geld verlieh, alsan solche, denen er es auf einen bloßen Handschcingeben konnte.

Es ist daher oft schwierig, alle Pachtungen j"erfahren, die in einer Gemeinde vorhanden sind.

Die leichteste Art, zur Kenntniß derselben j»gelangen, ist folgende:

Der Geomcter hat in seinem Meßrcqisicr einebesondere Colonne, in die, er den Pachter voir je<