Daß ein Minister die Geschäfte in dieser Weiseangreife und gewaltige, ist bilttgerweist nicht zu for-dern , da er iin Dränge eines thätigen Lebens befan-gen, sich keinem Gegenstände ganz hingeben kam,weil jede Stunde andere Dinge sich um ihn drängen,welche von ihm ihre Auflösung verlangen.
Sein größtes Talent wird daher stets das dckMenschenkenntniß seyn — daß er schnell und richtigsieht, wie diejenigen sind, denen er die Vearbcitnnzder Geschafre überlassen muß.
Weiß er nun auf eine geschickte Weise die bffcnt-lichc Rede auf dasjenige zu leiten, was ihm «ichttzist, sorgt er dafür, daß dir Rede verständig «dr»'muß, indem er die genauen Thatsachen bekanntmacht,auf denen das Gefchäft beruht, — so wird er immerüber die wahre Lage der Sache aufgeklärt schn undzugleich seine Beamten nach der Geschicklichkeit k« ,theilen könn-n, mir der sie sich zu vertheidigen mist".— Auch du chfchneidet er durch die Oeffentlichkcit MHarmonie seiner untern Behörden, wenn dicstauf etwas Anderem beruhet als aufMehr-'
heit.
' Dieses ist nun gerade dasjenige, was der §r>i»ssfische Finanzminiftcr nicht verstanden hat. — ^mochte die Staalseimichtimg sich diesem wohl ,