Alle unsere Staaten sind auf dem Wege der Lan-deshoheit cnlstandcn — indem ein mächtiges Dl-na-stenhaus immer mehr Domänen und Ländercien mitden Stammdomänen des Hauses vereinigte, «Midas Ganze immer als ein Besitz des Hauses angesehenund beim Tode des Vaters unter die Söhne getheiltwurde.
Als man die Schädlichkeit dieser Theilungen ein-sah und HauSgesetzc machte, vermöge deren diekDo-mänen zur Familie gehörten und immer an den Erst-gebornen übergingen, so blieben die, welche einmalbeisammen waren, immer beisammen, und vermehr-ten sich in jedem Jahrhunderte, ohne sich wieder l"zerstreuen.
Auf diese Weife entstand das Königreich Frani-rcich, als die Capetinger zur Krone kamen und dasDomän der Carolinger mit dem ihrigen vereinigt^Bald darauf das des Grafen von Derrp — das desDauphins — bis endlich zu Carls Vll. M'" ^das der Herzoge von Burgund noch nicht mit d»Krondomäncn vereinigt war. ,
Auf dieselbe Weise haben die Dvnasietiha^Deutschlanbs, die Zollern, die Zähringcr, die Ads-