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rett daher die Aufstellung des Catasters ungcmein.
Sie thut dieses theils durch die Uebersicht, die siedem giebt, der im Mittelpuncte des Geschäfts steht,und dem nun Irrthümer mancherlei Art erspart«erden, theils durch die Bildung, die sie dem gan,zcn Corps giebt, was mit ihr beschäftigt ist, und dasam ganz ins Catastcr hinüber nimmt, mit Aus,schluß derjenigen, die sich bei der Aufstellung derStatistik als unbrauchbar gezeigt haben, theilsendlich dadurch, daß bei der Statistik schon ein gro-ßer Theil der Plankammern oder Stcuerbürcaus or-Misirt wird, welche nachher beim Calaster, (wo siedurch das größere Personal eine viel größere AuS-j dehnung erhalten,) gebraucht werden. Die Ele-mente zu der großen Maschine, auf derl das Catastcr soll gemacht werden, sind^ dann schon vorhanden und sind gcord-! "" vorhanden.
! 3r.
Wir wollen jetzt eine gedrängte Uebersicht überd>e Einrichtung des Catasters geben. Wir könnendann nachher desto deutlicher über die Einrichtungder Statistik reden, welche dem Cataster vorausgehtn«d die mit ihm zusammenhängt. Die Rheinische^Wüschen Provinzen sind in 9 Regierungsbezirke, theilt und in ic>6 Landräthliche Kreise, welcheim Durchschnitte 8 Quadrarmeilen groß sind. Die^graphische Einthcilung eines Landes bildet bei der»smigung des Catasters immer die Grundlage der! daNjm Einrichtung. Zch will deswegen den Plan
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