Abstammung und Besitz adeligen Bodens war nebstadeligem Schwerte hinreichend zur Erwerbung desAdels. Weil die Größe der Allode nichts bestimm,so konnte sie getheilt werden, — und daher diefrühe und große Bevölkerung dieser Gegenden, indenen der Ackerboden in gar keinen Banden besamgen war. Als später die Gewerbe verblühen», solebten diese lange in den Städten, als ihrer msprünglichcn Heimat, Als der Landfrieden und derwile« xerxswus eine völlige Sicherheit des Eigciuthums gewährten, so verbreiteren sich die Gewerbeaufs Land, weil es dort wohlfeiler war, da sie denNahrungsmitteln um so viel näher. Als die Arbeilsich immer mehr theilte — als der Austausch in»mer größer wurde, als die Macht des Geldes immerzunahm, so entstanden Gewerbe und Fabrik treibendeDörfer und Höfe. Diese Höfe blieben mir ihrerzahlreichen Volksmenge bei der Kirche des Kirchspiels,und begnügten sich oft damit, daß sie eine Lapelle hotten,wenn sie von der Kirche entfernt lagen, oder wenn diesesauch nicht, doch eine besondere Schule für ihre Kimder — denen die Kirchspielsschule zu entlegen M.Dieser Hofschulcn sind oft 6, 8 oder 10 in Ku«Kirchspiele — wie z. B. in der Fabrikgcgend desDergischen. Auf dem linken Rhcinufcr heißen sMHöfe öfters Weiler — auch Dorf, und man umterscheidct sie von Kirchdörfern — da sie HöchDsnur eine Capelle haben, aber keine besondere Psi"*bilden. Noch eine andere Einthcilung der GemeiM
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Buch
Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
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82
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