Glauben war eine sehr große Resistenz im Ausfülle»und Zurückgeben der Declararionszettcl. So ging esim Belgischen, und so ging es in Frankreich inder drillen Periode des Carasters, wo die Gemein»dm in Masse gemessen wurden, und jeder Eigcttthürwer seine Ländereien auf Declarationszetteln angebensollte. In vielen Departements mußte man vonHaus zu Haus gehen, um sie wieder zusammeln,wie solches der Minister endlich selber gestand, alser diese Maaßregel wieder aufgab. Endlich kamennun die Zettel — allein nun wüste man nicht, obJeder alles angegeben, und ob Zeder die rechte Größeangegeben. Hierüber entstanden nun Zweifel — manfing an zu disputircn — und die Commission, soim Wirtshaus»! saß, rückte sehr langsam mit demEintragen fort. — Konnte man sich nicht verein»zcn, so beschloß matt aufs Feld zu gehen, und diLSache an Ort und Stelle zu untersuchen — undwenn hierdurch auch einiger Zeitverlust entstand, sohone Niemand von der Commission Schaden hiebet.
Departement eine seht genaue Statistik aufstellen, wo-zu die damalige Grundaufnahme unter Agar die ersteVeranlassung war, uud eine große Menge Materia-lien bot. Graf von Borke ließ nun zu gleicher Zeitrvn den Schulzen (Heinbergern) das Bieh aufnehmen,dir Bienenstöcke, die Obstbäume u. s. w. Die Bau-er» , welche glaubten, d-ß diese Aufnahme wegen -einerneuen Abgabe aeschähe, welche die Regierung hieraufzu lege» gedächte, schafften ihre Bienen ab, und hie-be» ihre Obstbäume um. uud Graf Borke hatte Mühe,lie eines Besseren z« belehre«.
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