keins. — Dann ist die Angabe von der Größe«om Eigenthümer gemacht und vom Geomcter eon-trollirt. Beide wissen, daß die genaue Messung inein Paar Zähren nachfolgt, und daß ein Steuerfeh-lcr in der Angabe nur von einem geringen Vortheileseyn kann, und ein großer Fehler nachher auffallenwürde und Untersuchungen veranlassen.
S3.
Hat der Gcometcr auf diese Weise die ganzeGemeinde in sein Flurbuch aufgenommen, wozu erbei einer mittlern Größe der Gemeinde etwa »4 Ta-ge bis 3 Wochen gebraucht, so trägt er diese Figu-ren in seine Gemeindckarte und paßt sie zwischendie Wege und die anderen Linien, welche auf ihr ver-zeichnet sind. Jede Figur hak die Nummer derSeite, wo sie im Flurbuchc steht. Diese Nummer«ird auf der Karte in die Figur geschrieben. Die-ses Aufzeichnen auf die Karte dient nur dazu, daßman gleich im Flurbuchc die Figur finden kann, wodas Stück liegt, welches man etwa sucht. Dannzeichnet er noch verschiedene kenntliche Gegenständeauf die Karre, als Mühlen, Häuser, einzeln stehen-de Bäume und schreibt die Namen bei; darauf illu-minier er sie ganz leicht in Farben, damit man sichschnell auf ihr zurecht finden kann. Er macht dieFelder braun, die Wiesen hellgrün, — die Waldun-Krn dunkelgrün mit ein Paar Bäumen — die Hei-den grau gestrichelt — so wie man solches bei illu-minieren Handrissen zu thun pflegt, bei denen manweder Genauigkeit noch Schönheit verlangt so irrdcrn blos Deutlichkeit und Uebersicht.