Jahrhunderten sehr mit einander' überein. In Seeersten Hälftx des Jahrhunderts kostete der Roggen
8 Gl. 3 St.
In der zweiten 8 , 18 ,
^ Mittelprcis des Jahrhunderts 8Gl. rijSt.
1 Inder ersten Hälfte kostete der Hafer 4 Gl. 3 St.
In der zweiten 4 - gG -
Mittelprcis des Jahrhunderts 4 Gl. 6H St.r 53 .
Aus diesen Zahlen geht Folgendes hervor: ,)daßder Mittelprcis von Roggen und Hafer in der erstenHalste des Jahrhunderts sehr nahe derselben war,der er in der letzten Hälfte war, beim Rog,i gc» verhielt er sich wie i no zu 108, beim Hafer wie
! roo zu Iv 4 , im Durchschnitte von beiden wie ioc>
zu 106, — daß also das Verhältniß vom Werthedes Silbers gegen das Korn sich nur um 6 p. 6. ge,i ändert habe, — wo die also Unrecht hatten, welche
i damals behaupteten, daß Alles immer theurer
wer d c. Wenn sie Durchschnittspreise von einem haft^ bcn Jahrhunderte genommen, so hätten sie gefunden,
" daß die Zunahme der Theurung der ersten LebenSbc,
Lmfnisse nur 6 x. 6. betrage. Im Gegentheile könn,
^ ten die Bauern im Jahre i?L 5 behaupten, daß Alles^ wohlfeiler werde, da die letzten 25 Jahre die Früchteum ein Viertel niedriger im Preise gestanden, als die! 25 Jahre, die vor 1710 hergingen; 2) daß der
Durchschnittspreis des Hafers das ganze Jahrhun-dert 4 Gl. 6Z St. war, also sehr nahe nur die Hälfte