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Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
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362
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die Hauptstadt des ganzen Reichs; undderen Metz, ertrag deswegen auch demganzen Reiche muß zu gut kommen.Wenn man dnses in Betracht zieht, so vermindernsich die 4,4^6800 Thl. der vorigen Tabelle, die nachder angeführten Matrikel müssen ausgeglichen werden,auf 2,^1800 Thl. oder auf etwa ^ des ganzen Er-trags. z) Dieser Unterschied Zwilche» der Rcichsma-trikek und zwischen den gegenwärtigen Abgaben ver-mindert sich aber noch weiter durch folgende Betrach-tung. Daß die Nheinprovinzen jetzt zu wenig be-zahlen, rührt offenbar daher, daß seit dem Weg-gänge der Franzosen fast alle indirekte Abgaben aufdem linken Nheiuufer aufgehört haben. Das Abga-bensnstem in Frankreich ist so geordnet, daß die indi-rekten Abgaben weit über die Hälfte der gesammtcnAbgaben des Staats betragen, und unter diesen sinddie der vereinigten Rechte (llroits rounis), die aufden Getränken, auf dem Tabak, auf dem Salzeu. s. w. liegen, bei weitem die stärksten. Hierzu kommtdas Enregistrement für alle Erbschaften, auch die indirekter Linie von Eltern auf Kinder. Die Abgabeauf Getränke und Tabak haben völlig aufgehört;die Abgabe aufs Salz betiagr noch ein Viertel dervorigen, und das Enregistrement ist blos für dieErbschaften in den Nebenlinien beibehalten; hinge-gen ist es für die direkten Erbschaften von Eircrnauf Kinder abgeschafft. Hindurch kommt es, daßdas linke Nheiuufer vielleicht jetzt nur zwei Drittelvon dem bezahlt, was es zur Franzosenzcit bezahlte,