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Vollständiges Handbuch der Münzen, Masse und Gewichte aller Länder der Erde : für Kaufleute, Banquiers, Geldwechsler, Münzsammler, Handlungsschulen, Staatsbeamte, Künstler, Reisende, Zeitungsleser, und Alle, welche sich mit Völker- und Länderkenntniss beschäftigen oder die in den Werken des Auslandes befindlichen Vorschriften auf Künste und Wissenschaften anwenden wollen / von D. Friedr. Alb. Niemann
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Rupie 285

kr. 2z pf. Conv. fl. --- 1 fl. 3s pf. Rhein. 7) Zu Madras die Rupie zu 16Annas oder 192 Pices 19 sgr. 2 z pf. preuß. 14 gr. 7 z pf. Conv. ---54 kr. 3z pf. Conv. fl. 1 fl. 5 kr. 3 pf. Rhein. Zu einer Stern - Pagode >gehören 3 z dieser Rupien, von denen dann jede in 12 Fanums getheilt wird.8 ) Auf der Küste Malabar rechnet man 3z Rupie zu einer Pagode und 14zu einer Gold-Rupie, die Rupie aber von 16 Annas hat einen Werth von 20sgr. wie in Bengalen. 9) Zu Pondichery kommen 3 Rupien auf eine Pa-gode und die Rupie wird zu 8 Fanon oder 16 Annas oder 48 Sou oder 160Dudu oder 480 Caches gerechnet 19 sgr. 10Z- pf. preuß. 15 gr. 1H pf.Conv. 56 kr. 2f pf. Conv. fl. 1 fl. 8 kr. Rhein. 10) Auf der InselSumatra im Reiche Bencolen rechnet man 2 Rupien und auf der InselTimor 2z Rupien oder 8 Coupons auf einen Piaster (s. d.). Eine Rupie istalso auf der Insel Sumatra 19fgr. 1 pf. preuß. 14gr. 6 ^-xf. Conv.54 kr. 2 pf. Conv. fl. 1 fl. 5 kr. 1? pf. Rhein., und auf der Insel Timor 16 sgr. 3z pf. preuß. 12 gr. 5 pf. Conv. 46z kr. Conv. fl. 55kr. 3z pf. Rhein. 11) Zu Trankebar in Carnatik auf der Küste Coroman-del werden 3z Rupien auf eine Pagode, und 1z Rupie auf einen Thaler, dieRupie selbst aber zu 8 Fanum oder 16 Annas oder 640 Casches, gerechnet20 sgr. 10z pf. preuß. 15 gr. 11 pf. Conv. 59 kr. 2z pf. Conv. fl. ,1 fl. 11 kr. 2z pf. Rhein.

II. Gold-Rupie, Mohr-Rupie, s. Mohur.

III. Silber-Rupien, Toel. Nicht immer haben die geprägtenRupien denselben Werth wie die Rechnungsmünze, sondern erhöhen oder vermin-dern ihn etwas nach dem Feingehalt ihres Silbers. Auch verlieren in Indiendie Rupien an Werth, je älter sie werden, weil man annimmt, daß sie sich durchden Gebrauch abgenutzt haben. In 15 bis 20 Jahren rechnet man ^ deswahren Werthes an Verlust ab. Folgende kommen am meisten vor:

Rupie in:

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Gehalt

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Batavia, Rupie von I fl.

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Bonlbay und SurateEalcurta in Bengalen.

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Delhi , Sicca - Rupie .

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lV. Gold-und Silbergewicht. 1) Auf der Küste Malabarist die Rupie 241z Holland. schwer 1 Gramme 14z preuß. Grän 2 Quent 2 Pfenn. 146Z-Richttheil wiener Gewicht; 2) zu Patna in derPräsidentschaft Calcutta die Sicca-Rupie 240/^ Holland. 11s?Gramme I4zz preuß. Grän 2 Quent 2 Pfenn. 143 s Richttheile Wien.