304 Schillings-Groschen — Schock
einen Batzen und 40 auf einen Gulden. Der Schilling wird in Schwyz in 1-r 8
Kreuzer — 4 Rappen — 12 Heller getheilt und hat denselben Werth wie in 1
Zürich. 6) In Zug gehören zu einem Schilling 1^ Kreuzer oder 6 Angster tz
oder 12 Heller — 4H pf. preuß. — 3^ pf. Conv. 1 kr. ^ pf. Conv. fl. ^ 8
1 kr. Ispf. Rhein. 7) In Zürich kommen 60 Schilling auf einen Thaler, 40 8
auf einen Gulden und 2^ auf einen Batzen. Der Schilling enthält 1-^- Kreuzer s
oder 6 Angster oder 12 Heller, und hat einen Werth von 5^ pf. preuß. — 4^ a
pf. Conv. — 1 kr. 1-^- pf. Conv. fl. — 1 kr. 2f- pf. Rh. Nach diesem Werth ß
sind auch silberne ganze, halbe und Viertelstücke geschlagen worden. ! fl
Schillings-Gro schon, alte deutsche Silbcrmünzc von j Mark (s. d.). ciSchin, Schiene, Eisengewicht in Ulm in Würtemberg; 240 Schm vmachen ein Pfund Schweifen. a
Schip, Getreidemaß im dänischen Herzogthum Schleswig, der achte, seit- > ^ner der zehnte Theil einer Tonne. 1) In Sonderburg ist ein Schip 874 !par. Kubikzoll groß — 17H Litre 5^ preuß. Metze — 41-/^ wiener Becher; E21 inTondern 930 Kubikzoll ^-18^ Litre — 5H- preuß. Metze — 38^ wie- !ner Becher. » !
Schlag ist in der Torfgräberei eine Fläche, die entweder 8 Fuß lang und <rbreit oder 32 Fuß lang und 8 Fuß breit ist. Im erstem Fall machen 32 Schlag <ioder Stock, im zweiten Fall aber 8 Schlag ein Tagewerk von 8292 StückenTorf.
Schlanke, s. Slantar. p
Schnalz, Schneller, im österreichischen Garnhandel ein Strehn von H5 Wiedel oder Gebinden Leinengarn oder 1200 Faden, von denen jeder eineHaspellange von 2j wiener Elle hat. s. Faden III, 14. b
Schnaphahn, Snaphan, alte niederrheinifche Silbermünze, von der nman doppelte, vier- und achtfache Stücke hat. Die einfachen haben einen Werth övon 5 sgr. 3 pf. preuß. — 4 gr. Conv. — 15 kr. Conv. fl. — 18 kr. Rhein. g
Schneller, Strehne, eine Anzahl Garnfaden bei einer bestimmten 8
Haspellange. 1) Au Ansbach in Baiern enthält der Schneller Garn 720 Fa- rden (s. Faden). 2) Zu St. Gallen in der Schweiz besteht der Schneller 8
Baumwollengarn aus 1000 Faden, jeder von 4 bis 5 Fuß Haspellänge. 3) Im ^
Königreich Würtemb erg machen gesetzlich 700 Faden von 1^- Ellen Haspel- blänge einen halben Schneller und 1000 Faden von 2 Ellen Haspellänge peinen ganzen Schneller. 4) s. Schnalz. f
Schober Stroh sind in Nürnberg 60 Bund Stroh oder 60 Garben, 8und ein Schobert ein 10 Bund Stroh oder Garben. b
Schock nennt man im Allgemeinen 60 Stück oder 4 Mandel. 1) Im !
Garnhandel ist ein Schock Garn entweder ein Gebind von 60 Faden, wie in ?
Ansbach u. a. O., oder es gehören dazu 60 Stück Garn. So werden in Dan- > ezig zu einem Schock ermländisches Garn 1200 Gebinde oder 60 Stück Garn L
gerechnet, jedes von 20 Gebinden, und jedes Gebinde von 40 Draden oder Faden 4
mit 3 7 preußischen Elle Haspellänge; das Schock polnisches Hanf- und Hceden- e
Garn aber enthalt 4 Stück von 20 Ellen oder 240 Gebinden. 2) Geldrech- t
nung. s) In Böhmen und Schlesien unterscheidet man das alte Schock d
und das neue, kleine, leichte oder schlechte Schock. Jenes enthalt 60 §
Kaiserqrofchen oder 180 Kreuzer; dieses aber 40 Kaifergrofchen oder 120 Kreuzer 1
oder 60 Doppelkreuzer. Das alte böhmische Schock hat demnach einen 1
Werth von I*- Speciesthaler — 2 Reichsthaler — 3 Reichsguldcn — 24 ^
Schilling — 2 thlr. 3 sgr. preuß. — 2 thlr. Conv. — 3 Conv. fl. 3 fl. 36 z
kr. Rhein.; das kleine böhmische Schock aber ist — 1 Speciesthaler — 1j ^