Wilhelmsd'or — Witte 373 .
Ducaten IV, 4). 2) Wildemannsgroschen oderh, h, h, 4 , 1, 2, 3, 4,6und 12fache Mariengroschen und Groschen, nach dem 15h Guldenfuß ausge-prägt. Der einfache Mariengroschen hat einen Werth von 1 sgr. 1) pf. prcuß.
— 10) pf. Conv. — 3 kr. 4 pf. Conv. fl. — 3 kr. 3-?- pf. Rhein, und der ein-fache Wildemannsgr, 0 schen — 1 sgr. 84 pf. preuß. — 1 gr. 3H pf. Conv.
— 4 kr. 3H pf. Conv. fl. — 5 kr. 3H pf- Rhein. 3) Wildemannsgulden,seine Harzgulden, nach dem 15h Guldenfuß geprägte Gulden von 24 Ma-riengroschen (s. Gulden Ii). 4) Wildemanns pfennig, der 12te Theil desWildemannsgroschen oder ) Mariengroschen, ist eine kupferne Scheidemünze —
1H pf. preuß. — 14 pf. Conv. — 1A pf. Conv. fl. — 2 pf. Rhein. 5) Wil-demannsthaler sind doppelte Harzgulden oder 48 feine Mariengroschen.
Wilhelmsd'or, 1) kurhessische Goldmünze in halben, einfachenund Doppelstücken; die einfachen aus 21hkaratigem Golde, 138/^ holl. Aß anGewicht (38/^ Stück aus der cölnischen Mark feinem Golde), hat einen Werth,von 5 thlr. Gold. 2) Niederländische Goldmünze aus dem Jahre 1818,von demselben Gehalt, wie die vorige.
Wilhelms-Groschen, alte sächsische Groschen, von denen 20 zu einemGulden und 80 zu einer Mark gerechnet wurden.
Winspel, Mispel, Getreidemaß-in Norddeutschland. 1) Im Her-zogthum Braunschweig kommen auf den Winspel 4 Schffl. oder 40 Himtenoder 160 Bierfaß oder 640 Becher. Er ist 62,600 paris. Kubikzoll groß —1241/o Litte — 22 Schffl. 84 Metze preuß. — 20 Metzen 24) Becher wie-ner Maß. 2) In Hamburg enthält der Winspel 10 Scheffel, s) DerWinspel oder 4 Last Weizen, Roggen und Erbsen von 20 Faß oder 40 Himtenoder 160 Spint ist 53,120 paris. Kubikzoll groß — 1052h Litte —19 prcuß.Schffl. 3 Metzen — 17 wiener Metzen 117 Becher. Ii) Der Winspel oder 4Last Gerste und Hafer hat 30 Faß oder 60 Himten oder 240 Spint und ist79,680 par. Kubikzoll groß — 1579 Litres — 28h preuß. Schffl. — 25 wie-ner Metzen 90 Becher. Bei der Gerste machen 3 Winspel oder 90 Faß einenStock Gerste. 3) In Hannover machen 1h Winspel ein Fuder, 2 Winspeleine Last, und ein Winspel enthält 8 Malter oder 48 Himten — 75,264 paris.Kubikzoll — 1493 Litres — 1 Wspl. 3 Schffl. 2H Metze preuß. — 24 Metzen3^- Becher wiener Maß. 4) In Lüneburg, der Winspel von 20 Schffl.oder 40 Himten oder 160 Spint ist 62,720 par. Kubikzoll groß — 1244h Li-tte ^ 22 Schffl. lOh Metze preuß. 20 Metzen 29^ Becher wiener Maß.
5) Im preußischen Staat: der Winspel zu 2 Malter oder 24 Schffl. oder96 Viertel oder 384 Metzen oder 1536 Mäßchen ist 66,497h paris. Kubikzollgroß — 1319 Litres — 24 Schffl. preuß. — 21 Mtz. 56§ Becher wien.Maß.
5) Im Königreich Sachsen: der Winspel von 2 Malter oder 24 Scheffel oder96 Viertel oder 384 Metzen oder 1536 Mäßchen ist 129,984 paris. Kubikzollgroß — 25784 Litte — 1 Wspl. 22 Schffl. 14h Metze preuß. --- 41 Metzen118 Becher wiener Maß.
Witte, kupferne Scheidemünze im nördlichen Deutschland und in den be-nachbarten Landern. 1 ) In Dänemark machen 3 Witte einen Schilling und48 eine dänische Mark; ein Witte ist nach dänischem Courant — 14 pf. preuß.— pf. Conv. — 14 pf. Conv. fl. --- 14 pf. Rhein. 2) In Lübeck undMecklenburg hält der Schilling 4 Mitten, der Groschen 8 , die Mark 64, dermecklenburgische Gulden 96 und der Thaler 192 Mitten. Ein Witte von 3Pfennigen hat einen Werth von 2^ pf. preuß. — 1 h pf. Conv. — 2h pf. Cv.fl. —2h pf. Rhein. 3) In Lstfriesland rechnet man 10 Mitten auf einenStüver, 200 auf einen Gulden und 540 auf einen Thaler. Der Witte aus